Wir laden Sie zum Vortrag über Bauerngärten in Schleswig-Holstein am Freitag, 20. März um 15.30 Uhr ins Wohnprojekt Haus an den Auen in den Gemeinschaftsraum ein.
Besonders freuen wir uns, die Vorsitzende der Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur Frau Karin Wiedemann zu diesem Blick auf die Geschichte der Bauerngärten begrüßen zu können.
Sie wird darüber referieren: „Bei dem Begriff „Bauerngarten“ denken wir an einen bestimmten Stil von Hausgärten – sei es auf dem Lande oder in der Stadt. Wir stellen uns eine bunte Vielfalt aus Stauden, Sommerblumen und Rosen vor, oft verbunden mit Gemüsepflanzen.
Diese Vorstellung kam aber erst Ende des 19. Jahrhunderts auf. Im Zuge der Reformbewegung Ende des 19. Jahrhunderts entstanden romantische Vorstellung über die Idylle des Landlebens. Heimatforscher, Maler und erste Touristen erkundeten das Land und fanden Motive für ihre Interessen. Erstmals 1855 wurde der Begriff „Bauerngarten verwendet, und zwar in der Schrift Anton Kerners Flora der Bauerngärten in Deutschland. Der Direktor der Hamburger Kunsthalle, Alfred Lichtwark, war ein engagierter Heimatforscher. Er nahm Kerners Begriff auf, schrieb selbst über das Thema und ließ 1913 im Botanischen Garten einen Bauerngarten anlegen, der den romantischen Vorstellung des 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts entsprach.
Der Vortrag beschreibt in vielen Bildern, was diesen „Bauerngarten“ ausmacht.“
Nähere Informationen zur Gartengesellschaft im Internet.



































