Am 11. Mai kam ich zurück von meiner langersehnten Pilgerreise vom Jakobsweg in Spanien. Für mich ging damit ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung!
Mitten in der Nacht stand ich zu Hause vor der Tür ohne Schlüssel und wurde von einer meiner lieben Nachbarinnen hereingelassen und willkommen geheißen: Blumen und liebe Willkommensgrüße fand ich auch in meiner Wohnung und machten das Zurückkommen richtig schön! Die ca. 800 km Wandern bzw. besser gesagt Pilgern von Saint Jean Pied de Port an der französischen Grenze quer durch Spanien nach Santiago de Compostella, nah am Atlantik waren für viele meiner MitbewohnerInnen eine spannende und interessante Erfahrung. Der Wunsch nach einem Fotovortrag entstand .
Viele Eindrücke, sei es die wunderschönen Landschaften durch die Pyrenäen und deren Ausläufer, durch die Regionen hindurch bis Galizien wie auch die interessanten Städte wie Logrono, Burgos, Leon und natürlich Santiago de Compostella wurden beim Vortrag interessiert und lebhaft angeguckt.
Auch die ganz „automatisch“ entstandenen fröhlichen und bereichernden Kontakte mit Menschen tatsächlich aus aller Welt, mit denen manchmal sehr schnell tiefgehende Gespräche, gemeinsames Pilgern, Singen und auch Verbindung entstand, konnten „fast“ miterlebt werden. Insgesamt fühlte sich für alle der Weg zunehmend wie ein zu Hause an: Entspannung im Kopf – und der Körper stellt sich auf das Gehen ein!
Die Tour war berauschend!
Das schöne Fazit : eine positive , entspannte Sicht und Herangehensweise ist auf unseren Wegen immer möglich – wie schön und genussvoll
Ich habe mich über das rege Interesse meiner NachbarInnen an der Pilgererfahrung sehr gefreut. Die Pilgerurkunde, die ich in Santiago de Compostella im Pilgerbüro bekommen habe, ist eine tolle Erinnerung und hängt eingerahmt in meinem Arbeitszimmer
:-)! Gabi Birke



































