Hobby-, Kunst- und Handwerkermarkt – ein großer Erfolg

Ein großer Banner im Einfahrtsbereich weist auf unseren (Kunst-)Handwerkermarkt hin; die Hauptorganisatorin Barbara Schlaghecke-Josenhans kontrolliert den richtigen Sitz.

Da wir in unseren Reihen und im Bekanntenkreis viele begabte (Kunst-)Handwerker und Künstler haben, entstand vor einiger Zeit die Idee, unser Gelände für einen Markt zu nutzen. Nach coronabedingter längerer Aktivitätspause hatten wir alle Lust, gemeinsam wieder etwas für uns und unsere Bad Bramstedter Nachbarschaft zu organisieren. Und so begann unsere Gruppe mit viel Freude in Vorbereitung des Marktes zu malen, nähen, drechseln, weben, pflanzen, fotografieren und backen. Plakate und Handzettel wurden entworfen, gedruckt und verteilt und die Organisation miteinander abgestimmt.

Registrierung im Eingangsbereich, Maskenpflicht und markierte Laufwege, so konnte der Markt druchgeführt werden.

Dann allerdings kam bundesweit die zweite Coronawelle und auch Schleswig-Holstein blieb von dieser Entwicklung nicht verschont. Wir haben dann für die Veranstaltung ein Hygienekonzept erstellt und mit dem hiesigen Ordnungsamt abgestimmt. Vorteil war, dass wir die gesamte Veranstaltung im Freien durchführen konnten. Unser großer Carport, die überdachten Laubengänge und Zelte erwiesen sich als gut geeignet für die vielfältigen Stände.

Im Carport konnten verschiedene Marktstände aufgebaut werden

Als dann auch noch das Wetter mitspielte und gegen Mittag die Sonne herauskam, lockte es viele Bad Bramstedter in das Kurgebiet; insgesamt konnte wir über den Tag rund 200 Gäste begrüssen, die die Stände mit Interesse besuchten, das eine oder andere erwarben und sich dann mit Kaffee, Kuchen und einem Klönschnack erfreuten.

Am Ende des Tages waren nicht nur die Gäste, sondern auch alle Aussteller und Organisatorinnen sehr zufrieden. Der gemeinsame Abbau ging schnell von der Hand und wir konnten den gelungenen Markt mit einem Glas Sekt ausklingen lassen.

Links der von unserer Gruppe unterstützte Stand der Initiative “Wildtiere in Not”, rechts ein Stand mit hölzernen Schalen der “Drechselkunst”.

 

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Hobby, Kunst und Handwerk im ‘Haus an den Auen’

Auch bei uns im Projekt mussten wir mit Beginn der Corona-Pandemie eine Vollbremsung unserer sozialen und kulturellen Aktivitäten vornehmen. Nachdem sich nach einem guten halben Jahr nun klarer abzeichnet, wo die Risiken liegen und was an behördlichen Auflagen zu beachten ist, beginnen wir behutsam wieder mit unseren Aktivitäten nach innen und außen, zum Teil in neuem Format.
Wir freuen uns, die nahe und fernere Nachbarschaft, Bad Bramstedter und Freunde des Wohnprojekts einladen zu können zu unserem
Hobby-, Kunst- und Handwerkermarkt
am 24. Oktober von 11.00 bis 17.00 Uhr
In unserem Wohnprojekt haben wir etliche aktive Freizeitkünstler und Handwerker versammelt, die ihre Arbeiten vorstellen und zum Kauf anbieten. Neben textilen Arbeiten, Seidendesign, Keramik, Fachgesprächen mit unserem Fotokünstler, Malerei, herbstlichen Blumenschalen, Ölen, Marmeladen bieten wir Serviettentechnik und gedrechselte Produkte. Einige befreundete und benachbarte Handwerker ergänzen die Runde.

Der Markt findet auf unserem großzügigen Freigelände in der Carportanlage und den Laubengängen statt, Sie können Kaffee und Kuchen im extra aufgestellten Zelt einnehmen. Wir halten uns an die Corona Vorschriften, müssen den Besuch registrieren und bitten alle Besucher die Regelungen aktiv zu unterstützen.

Jetzt, wo fast alle großen und kleinen Projekte im und um das Haus fertiggestellt sind,  können wir uns mehr unseren Hobbies widmen.  Wir freuen uns, Sie zu unserem  Hobbykünstler- und Handwerkermarkt am 24.10. von 11.00-17.00 Uhr einladen zu können.

 

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5 Jahre Genossenschaft Haus an den Auen

Beim Gang durch den Kurpark fällt der Blick der Besucher auf unser neugebautes “Haus an den Auen”

In der Vorbereitung unseres Wohnprojekts in Bad Bramstedt hatten wir am 7.06.2015 mit Hilfe des genossenschaftlichen Dachverbandes ZdK  unsere Genossenschaft “Haus an den Auen” gegründet. Danach mussten die  Gründungsunterlagen durch unseren genossenschaftlichen Prüfverband PdK geprüft werden und erst dann konnte die Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgen. Ein aufwändiges Verfahren, aber wichtig für die Seriosität der neuen Genossenschaft.

Zum damaligen Zeitpunkt hatten wir uns bereits das Grundstück durch einen Vorvertrag mit dem Eigentümer Klinikum Bad Bramstedt gesichert, aber vieles war noch offen: der endgültige Architektenentwurf, der Bauantrag, der Grundstückskauf, die Finanzierung und die endgültige Zusammensetzung der Bewohnerschaft. Viele Unwägbarkeiten und Risiken, aber ein festes Vertrauen der Projektgruppe, dass wir das alles schaffen würden.

Die Rechtsform Genossenschaft als Eigentümerin der Mietwohnungen, des Gemeinschaftsraums und soziale Klammer für alle Gemeinschaftsaktivitäten hatten wir gewählt, da die Prinzipien einer Genossenschaft uns für eine solidarische Organisation des Zusammenlebens am besten schienen: jede/r ist gleichberechtigt, hat eine Stimme und kann an der Gemeinschaft mitwirken, egal wieviel Geld mitgebracht wird und wie groß die Wohnung ist.

In den fünf Jahren hat sich das Genossenschaftsmodell trotz des hohen Aufwands für eine professionelle Geschäftsführung bewährt und wird von den Mitgliedern geschätzt – was sich auch darin ausdrückt, dass Aufsichtsrat und Vorstand seit fünf Jahren weitgehend unverändert zusammenarbeiten. Die aktuelle Zusammensetzung von Aufsichtsrat und Vorstand findet sich im Kontakt/Impressum. Hier die Gründungspersonen:

Der damalige Aufsichtsrat der Haus an den Auen eG: Gabriele Birke, Barbara Schlaghecke-Josenhans, Dietmar Kraas, Angelika Lahrs (Vorsitzende) und Berthold Krause

Der damalige Vorstand der Haus an den Auen eG: Joachim Josenhans und Dirk Möhle (v.l.)

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Ausstellung der Lebenshilfe e.V. in der „Treppenhausgalerie“

Neben vielen kleineren Bildern hatten sich die Künstler*innen der Aquarellmalgruppe der ‘Lebenshilfe’ auch an große Formate herangewagt.

Nachdem wir Ende letzten Jahres die Möglichkeit entdeckt hatten, unser schönes, gut zugängliches, durch große Fensterbereiche sehr helles Treppenhaus als Ausstellungsraum zu nutzen (siehe Ausstellung Leuchtturme), können wir nun die Bilder der Aquarellmalgruppe der Bad Bramstedter Lebenshilfe e.V. bei uns bewundern. Etwa 30 Exponate hat deren Geschäftsführerin Brigitte Fürböter, die den inklusiven Malkurs leitet, mit einer Mitarbeiterin zusammen aufgehängt. Ihr Anliegen, Menschen mit und ohne Behinderung zusammen zu bringen, gelingt mit dem Malkurs und dieser Initiative ausgesprochen gut. Die farbenfrohen Bilder sind überwiegend in Aquarellfarben verbunden mit Collagetechnik erschaffen und strahlen pure Lebensfreude aus.

Da der zuvor für März geplante Ausstellungstag im Bad Bramstedter Schloss nicht stattfinden konnte, ist nun die Freude über die Bilderausstellung von allen Seiten besonders groß. Die Bilder können auf Leinwand gedruckt werden und sind dann als Reproduktion zum Selbstkostenpreis zugunsten des Freizeitbereichs der Bad Bramstedter Lebenshilfe e.V. verkäuflich. Bei Interesse an den Bildern sowie an der zukünftigen Teilnahme am Malkurs freut sich Brigitte Fürböter über Ihre Kontaktaufnahme.

Die Treppenhausausstellung im Haus an den Auen ist tagsüber für Besucher zugänglich und bis November 2020 zu sehen. Bei einem Besuch bitten wir um Tragen eines Mund-/Nasenschutzes und das Einhalten der z. Zt. gültigen Abstandsregeln. Es gibt nur wenige Gästeparkplätze, sind diese belegt, bitte 100 m weiter im Reiherstieg parken (geht vom Birkenweg ab). Noch besser: mit dem Fahrrad durch den Kurpark radeln und von hinten auf das Gelände des Hauses an den Auen kommen. (GB)

Bereits die Vorbereitung der Ausstellung vermittelt die Freude am Projekt. Brigitte Fürböter (rechts) die Geschäftsführerin der Lebenshilfe Bad Bramstedt, die auch den inklusiven Malkurs leitet, hängt die farbbenfrohen Bilder zusammen mit Anja Beckermann auf.

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“Corona 3” – Gemeinsames Singen trotz Abstandsgebot

Christa Blietz (unterer Balkon) lädt uns mit Ihrem Akkordeon zum gemeinsamen Balkonsingen ein

In vielen Städten der Welt versammeln sich seit Beginn der Pandemie am Abend Menschen an ihren Fenstern und auf ihren Balkonen, um denen zu danken, die in Zeiten von Corona wichtige Lebensbereiche aufrechterhalten: Krankenschwestern, Ärzte, Busfahrer, Verkäuferinnen, Polizistinnen und viele mehr. Und sicher ist das für die Menschen auch eine wichtige Erfahrung, mit der Situation nicht allein zu sein.

Sich mit Abstand zu treffen und damit einander nah zu sein, fanden wir gut. So haben wir Anfang April die Tradition des gemeinsamen Singens wieder aufleben lassen. In der Adventszeit 2019 hatte wir einen Chor gegründet und fleissig für den  „lebendigen Adventskalender“ im Stadtzentrum von Bad Bramstedt geprobt. Dies hatte viel Spass gemacht.

Für das Projekt “Balkonsingen” wurden Vorschläge für Lieder ausgetauscht und Liedertexte und Noten herumgeschickt. Und tatsächlich fanden sich mit der ersten Einladung Anfang April viele unserer Nachbarn auf ihren Balkonen und den Laubengängen ein und freuten sich, trotz der Einschränkungen wieder etwas gemeinsam tun zu können.  Das erste Singen kam so gut an, dass wir es zu einer festen Einrichtung erklärten und uns seither wöchentlich jeweils um 19.00 Uhr für eine halbe Stunde treffen.

Auf Distanz, aber dennoch gemeinsam. Auch hier bewährt sich das bauliche Konzept unseres Architekten, durch Balkone und Laubengänge Gemeinsamkeit zu ermöglichen.

Mit zunehmend frühlingshaftem Wetter und weiteren Erkenntnissen über das Corona-Virus und die Ansteckungswege, haben wir nun das gemeinsame Singen in den Innenhof  verlegen können. Mit dem erforderlichen Abstand und im Freien schien uns das ein gangbarer Weg.

Nun im Frühling haben wir das gemeinsame Singen in den Garten des Innenhofs verlegen können.

 

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Die Gartensaison beginnt

Unser Parkgrundstück verlangt regelmäßige Pflege: Frühlingsarbeiten an der südlichen Grenze zum Auental.

Erfreulicherweise wird derzeit nicht alles von der Corona-Pandemie bestimmt. Der Frühling hat begonnen, alles treibt aus und wächst und damit beginnt auch die von unserer Gruppe sehr geschätzte Gartenarbeit wieder. Bekanntlich haben wir im Westen unseres Parkgrundstücks einen großen Gemüsegarten angelegt, in dem nun viele Aktivitäten in den einzelnen “Parzellen”, aber auch im Gemeinschaftsbeet zu verzeichnen sind.

Daneben geht es aber auch darum, unsere Aussenanlagen insgesamt zu unterhalten. Hierzu haben wir unlängst eine Gartenbesprechung durchgeführt, die wir bei dem gutem Wetter  draussen durchführen konnten (siehe Foto unten). Was steht konkret an? Hecken und Sträucher zurückschneiden, einige Nachpflanzungen, Wege und Plätze entmoosen und den Rasen für die Saison vorbereiten. Als größere Aktion hat die Gartengruppe die Anlage einer großen Blühwiese sowie die Bepflanzung der Carport- und der Fahrradhauswänden bereits in Angriff genommen: Winterjasmin, Hortensie, Ginster und Rosen werden sich an den eher tristen Holzwänden emporranken.

Erfreulicherweise finden sich seit Beginn unseres Zusammenlebens immer genug Aktive für diese Arbeiten, so dass wir bisher keine Pflegearbeiten an Firmen vergeben müssen; das entlastet nicht nur unsere Geldbeutel, sondern fördert die Gemeinschaft, da man neben der Arbeit auch immer Zeit für ein Schwätzchen findet. Am Ende der Gartenarbeit steht meistens ein gemeinsames Kaffeetrinken, zu dem der eine oder die andere einen Kuchen beisteuert – auch dies derzeit draussen und mit genügend Abstand.

Besprechung der “AG Garten”. Auf unserer Gemeinschaftsterasse im Innenhof lässt sich das Abstandsgebot gut einhalten.

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‘AktivRegion Holsteiner Auenland’ fördert Akustikoptimierung unseres Gemeinschaftsraums

Mitarbeiter der Fachfirma apn montieren Decken- und Wandelemente zur Optimierung der Akustik unseres Gemeinschaftsraums

Ende letzten Jahres waren wir auf die AktivRegion Holsteiner Auenland
aufmerksam geworden, die “Projekte unterstützt , die die Entwicklung der ländlichen Räume voranbringen.” So ein Projekt hatten wir als Haus an den Auen eG anzubieten und haben dann  im Januar 2020 einen Antrag gestellt mit vielen Formularen, Berechnungen und der Konzeptvorstellung. Und im März 2020 tatsächlich eine Zusage bekommen! Das hat uns sehr gefreut und wir betrachten es auch als eine Anerkennung der von uns geleisteten Arbeit.

Aber warum ging es eigentlich? Hierzu ein Auszug aus unserem Antrag: ” In unserem Projekt hat uns neben dem Ziel der Inklusion das Ziel der guten Nachbarschaft innerhalb unserer Gemeinschaft ( Anders leben – Gemeinsam Wohnen) als auch mit unserem Umfeld stark motiviert. Daher war es für uns klar, dass wir entsprechende Räumlichkeiten planen und finanzieren wollen. Mit unserem ca. 60 qm großem Gemeinschaftsraum mit Sanitäranlagen, Gemeinschaftsbüro und Abstellmöglichkeit haben wir dazu die räumliche Grundlage geschaffen.
Bei den bis heute bereits zahlreichen internen und öffentlichen Veranstaltungen im Gemeinschaftsraum wurde sehr schnell deutlich, dass die Akustik in diesem Raum eine gute Verständlichkeit von Gesprächen, Vorträgen, musikalischen Darbietungen etc. nur eingeschränkt und mit hohem Stressfaktor ermöglicht. Menschen mit Hörminderung sind dabei ganz besonders betroffen und von der Kommunikation fast ausgeschlossen.”

Bereits kurz nach dem Einzug und Beginn der Nutzung unseres Gemeinschaftsraums Anfang 2018 zeigten sich die gravierenden Probleme mit der Akustik  des Raums. Eine interne Arbeitsgruppe fand sich, die uns Vorschläge für eine Verbesserung der Akustik machen sollte. Dazu wurden viele Prospekte gewälzt, Fachleute befragt und Angebote eingeholt. Danach besichtigte die Gruppe diverse Kindergärten, Schulen und Seminarräumen, um sich Akustiklösungen anzusehen, aber vor allen anzuhören.  Leider zeigte sich schnell, dass eine fachlich überzeugende Lösung uns in eine Kostendimension bringt, die wir allein nicht stemmen können. Und so kamen wir auf die “AktivRegion Holsteiner Auenland”, die sich sehr offen zeigte und von unserm Anliegen überzeugen ließ. Dafür sind wir dankbar. Mit dem Förderbescheid konnten wir die Fachfirma apn beauftragen, die uns Ende April 2020 nun die berechneten Akustikelemente eingebaut hat. Erste Versuche zeigen eine erhebliche Verbesserung der Akustik.

Leider können wir die Verbesserung noch nicht “in natura” ausprobieren, da wir in der Coronazeit unsere Gemeinschaftsaktivitäten drastisch zurückfahren mussten. Siehe dazu den Blog-Beitrag “Corona 1 – Gemeinschaftsleben muss ausgesetzt werden”.  Wir planen zwar bereits Veranstaltungen für die Zeit “nach Corona”, aber fassen uns in Geduld und sind sehr froh, dass wir in unserer Gemeinschaft trotz Einhaltung des Abstandsgebots mit unseren vertrauten Nachbarn im Kontakt sein können und deren Unterstützung haben.

Fertig: die Decken- und Wandelemente sind montiert und die Mitarbeiter von apn (Mitte) erklären Aktivisten der Arbeitsgruppe, die das Projekt über ein halbes Jahr begleitet  hatte, das Akustikkonzept. Die Antragstellung und Regie für die Fördermaßnahme lag bei unserem Mitglied Gabriele Birke (2. von links)

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“Corona 2” – Schutzmasken für die Nachbarn

Irene Hagner, gelernte Directrice und ehemalige Inhaberin einer Änderungsschneiderei in Hamburg, übergibt eine der selbstgenähten Schutzmasken an ihre Nachbarin Barbara Schlaghecke-Josenhans

Die öffentliche Diskussion über Nasen-Mund-Masken ist noch nicht abgeschlossen, aber es ist wohl erwiesen, dass die Maske einen Schutz vor Ansteckung durch den Maskenträger gibt. Vielfach gibt es die Empfehlung, diese Masken zu tragen, wenn man sich im öffentlichen Raum bewegt, z.B. beim Einkaufen im Supermarkt. Nur sollte man nicht versuchen, die knappen Masken denen wegzukaufen, die sie in Arztpraxen, Krankenhäusern und Pflegeheimen besonders dringend benötigen.

Seit Tagen gibt es nun in Zeitung und Internet Anleitungen zur eigenen Herstellung von Schutzmasken für den “Hausgebrauch”. Dies hat unser Mitglied Irene Hagner bewogen, für unsere Gemeinschaft in die Produktion von Masken einzusteigen, da sie ihr ganzes Leben professionell genäht hat und auch in ihrer Wohnung eine eigene kleine Näh-Werkstatt eingerichtet hat. Die Masken kamen bei den Nachbarn sehr gut an und werden nun bei den Anlässen getragen, bei denen man andere schützen will – und sie geben einem selbst ein besseres Gefühl. Danke Irene!

In der eigenen Werkstatt entstehen Nasen- und Mundschutzmasken für Nachbarn, Freunde und Sozialeinrichtungen

Auch andere Freunde und Bekannte wurden nun mit Masken versorgt. Und für die Lebenshilfe Kiel wurde eine größere Menge Masken produziert; die Lebenshilfe bedankte sich dafür mit der Lieferung einer größeren Ladung Häckselgut für unseren Park und Gemüsegarten.

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“Corona 1” – Gemeinschaftsleben muss ausgesetzt werden

In den nun über zwei Jahren unseres Zusammenlebens hat sich – wie geplant und gehofft – ein reges Gemeinschaftsleben entwickelt. Man trifft sich auf dem Laubengang und im Flur,  macht einen kleinen Plausch, verabredet sich zum “Arbeitseinsatz” im Garten, nimmt Pakete an, lädt sich zum Kaffee ein. Wir organisieren regelmäßig einen Mittagstisch,  zu Geburtstagen ein Kuchenbuffett, zu Anlässen gibt es einen Brunch. Es finden Bastelnachmittage, Arbeitsgruppen, Vorträge und Veranstaltungen statt. Gruppen von ausserhalb nutzen unsere Einrichtungen.

Das hat uns auch erstaunt, wie viele Menschen in unsern Gemeinschaftsraum passen. Vor Corona: Feier anlässlich der “Stolpersteinverlegung” im November 2019

Aber nun in Zeiten der Corona-Krise haben wir alle Gemeinschaftsaktivitäten ausgesetzt. Wir nehmen die Hinweise der Wissenschaft ernst und orientieren uns an den Vorgaben der Bundes- und Landesregierung. Das fällt uns in der Praxis nicht leicht, da unser Projekt auf Gemeinschaft angelegt ist – aber etliche von uns gehören zu den Risikogruppen und wir müssen Sorge für uns und unsere Nachbarn tragen.

Dennoch sind wir natürlich im Kontakt über eMail und Telefon, sehen uns (mit zwei Meter Abstand!) auf dem Hof, unterstützen uns bei Einkäufen und anderen Hilfestellungen. Tröstlich ist , dass wir unsere Nachbarn um uns haben, uns auf ihre Hilfe verlassen können und wissen, dass wir in dieser Situation nicht alleine sind.

Gemeinschaftsraum derzeit wegen Corona geschlossen  – hoffentlich nicht so lange!

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Treppenhausausstellung “Leuchttürme”

Leuchtturm Kegnæs Fyr auf der dänischen Ostseeinsel Alsen

Auch nach zwei Jahren Zusammenleben im Wohnprojekt überraschen uns unsere Nachbarn immer noch.

So wussten wir, dass Dirk Möhle seit vielen Jahren begeistert fotografiert, aber dass er darüber zum Leuchtturmexperten geworden ist, der eine Vielzahl von Leuchtfeuern der Nord- und Ostsee, der Elbe und Weser besucht und im Bild festgehalten hat, zeigte sich erst bei einer Ausstellung, die er für unser Treppenhaus zusammengestellt hat. Auf 15 großformatigen Bildern über drei Etagen bringt er uns die Welt der Leuchttürme näher.

Zu seiner Ausstellung schreibt er: ” Vor ungefährt 40 Jahren habe ich begonnen, ernsthafter zu fotografieren. Und vor 25 Jahren begann ich, mich verstärkt dem Thema Leuchttürme zu widmen. Ursprünglich inspiriert durch das Leuchtturminteresse meiner Mutter, fotografierte ich in den folgenden Zeiten fast alles, was blinkte und leuchtete, oder das jemals getan hat. Dokumentarisches und ästehetisches Interesse wuchsen dabei gleichermaßen. Die Bilder stammen noch aus dem analogen Zeitalter, sind also Abzüge vom Farbnegativfilm oder vom Diapositiv.”

Der Fotograf Dirk Möhle. Im Hintergrund Bilder vom denkmalgeschützten Unterfeuer Hollerwettern Elbe  (links) und List Ost Sylt, dem zweitnördlichsten Leuchtfeuer Deutschlands (rechts)

Die Treppenhausausstellung  ist auch für Besucher von ausserhalb tagsüber frei zugänglich und noch bis Ende Mai zu sehen.

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Holz, Metall, Zweirad: unsere Projektwerkstatt

In der Planung unseres Projekts gab es von Anfang an den Wunsch nach einer eigenen Werkstatt, da wir zum einen alle hausmeisterlichen Tätigkeiten im Haus selbst machen wollten, zum anderen viele von uns Spass an der Arbeit mit den eigenen Händen haben.

Dietmar Kraas ist als gelernter Zentralheizungs- und Lüftungsbaumeister zuständig für den Metallbereich

Für handwerkliche Aktivitäten hatten wir von daher einen eigenen größeren Raum im Erdgeschoss vorgesehen, den wir selbst gefliest und hergerichtet haben. Dies hat zwar einige Zeit gedauert, weil wir mit der Einrichtung und Gestaltung von Haus, Garten und Park gut beschäftigt waren, aber nun ist das meiste geschaffft und wir konnten uns der Werkstatt widmen.

Mit Spenden und Eigenleistung unserer Mitglieder wurden die Arbeitsplätze Stück für Stück einrichten. Neben Bohrmaschinen, Trennschneider, Ketten-, Stich- und Kreissäge, Schleifmaschinen konnten wir auch aus einem reichen Angebot an Hämmern, Schraubendrehern, Schraubenschlüsseln, Hobeln, Gestell- und Gehrungssägen, Stech- und Hohleisen, Winkeln, Zwingen die geeigneten Werkzeuge für die Werkstatt auswählen.

Dieter Mundt betreut als Hochbauingenieur mit vorheriger Ausbildung zum Bau- und Möbeltischler den Holzbereich

Viele Werkzeuge, die sich in der eigenen Wohnung oder dem eigenen Haus angesammelt hatte, benötigt man ja nur ganz selten oder nicht mehr. Da lag es auf der Hand, sie in die Werkstatt einzubringen. Bei Bedarf kann man darauf zurückgreifen, sie stehen aber auch den anderen zur Verfügung. Neudeutsch nennt man das ja “Sharing Economy”.

Für die Ausgestaltung der Werkstatt traf es sich gut, dass einige unserer Mitglieder aus einem handwerklichen oder technischen Hintergrund kommen, siehe die Vorstellung unter den Fotos.

Graham Sharp ist als gelernter Werkstoffprüfer und begeisterter (Renn-) Radfahrer Ansprechpartner rund um das Fahrrad

Die ersten Projekte konnten wir nun in der eigenen Werkstatt schon umsetzen. Renner ist der Bau von Vogelhäuschen, aber auch die Überarbeitung unserer Gartenmöbel, der Bau von Akkustikelementen für den Gemeinschaftsraum, die Aufarbeitung von Möbelstücken für die Enkelkinder und der Bau von Borden und Regalen für die eigene Wohnung stehen hoch im Kurs.

Im Frühjahr werden dann die Fahrräder für die Saison vorbereitet. Und mit fachkundiger Hilfe und Anleitung macht es allen noch mehr Spass.

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Lebendiger Adventskalender – wir waren dabei!

Unser Chor beim Auftritt beim “Lebendigen Adventkalender”

“Vom 02. bis zum 23. Dezember 2019 wird es jeweils montags bis freitags einen „lebendiger Adventskalender“ im Stadtzentrum von Bad Bramstedt geben. Vor der historischen Roland-Statue wird jeden Abend um 18:30 Uhr ein Kalender-Türchen geöffnet. Hinter den Türchen verbergen sich “lebendige” Adventsüberraschungen: weihnachtliche Lesungen, kleine Aufführungen, Weihnachtslieder und vieles mehr. 
Alle Bad Bramstedter und alle Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, sich bei Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürstchen in gemütlicher Runde auf die Weihnachtszeit einzustimmen.”

Chorprobe im Gemeinschaftsraum unseres Hauses an den Auen mit unserer Chorleiterin Christa Blietz (hinten rechts)

Diesem Aufruf der Stadt Bad Bramstedt haben wir uns gern angeschlossen und uns mit Weihnachtsliedern und einer Weihnachtsgeschiche angemeldet – hatten wir doch das Glück, dass sich in unseren Reihen mit Christa Blietz eine ausgebildete Chorleiterin befindet, die in ihrer ehemaligen Heimat Brandenburg über zwanzig Jahre einen Chor geführt hatte. Über vier Wochen trafen wir uns jeden Montag zu einem “hartes Training” – hatte doch viele von uns noch nie in einem Chor gesungen. Einstudiert hatten wir in zwei- bzw. dreistimmigen Sätzen “Oh du stille Zeit” nach einem Text von Joseph von Eichendorff, “Still senkt sich die Nacht hernieder” und das bekannte Lied “Frohe Weihnachten” mit einem Vorspiel auf dem Akordeon. Nachdem anfangs alles noch ziemlich schräg klang, hat es unsere Chorleiterin mit viel Geduld und Zuspruch geschafft, dass wir bei der Generalprobe am 16.12.19 mit einem guten Gefühl in die Aufführung am Abend gehen konnten.

Und der Auftritt war ein voller Erfolg und fand großen Zuspruch bei ca. 40-50 Bad Bramstedtern, die sich auf dem Weihnachtsmarkt eingefunden hatten; darunter auch die Bürgermeisterin und die Stadtverordneten vor ihrer Sitzung im Schloss.

Das hat Freude gemacht und uns motiviert, auch weiterhin bei eigenen Festen und Anlässen das eine oder andere Lied zu singen.

Ein voller Erfolg: unser Beitrag unter dem Roland auf einem weihnachtlich geschmückten Bleeck

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Stolpersteine

Am 21. 11. 2019 versammelten sich mehr als 100 Personen, um „Stolpersteine“ für Oskar Alexander und seinen Sohn Robert Alexander zu setzen. Die Aktion „Stolpersteine“ erinnert an die Opfer der NS-Zeit, indem vor dem letzten selbstgewählten Wohnort der Opfer Gedenktafeln aus Messing ins Trottoir eingelassen werden. Inzwischen liegen STOLPERSTEINE in 1265 Kommunen Deutschlands und in einundzwanzig Ländern Europas.

Das von Schülerinnen und Schülern der Auenlandschule in Bad Bramstedt gestaltete Banner zur Stolpersteinverlegung wird in der Einfahrt zum Haus an den Auen aufgehängt

Die auf Anstoß von Fritz Bredfeldt, Vorstandmitglied unseres Wohnprojekts, gesetzten Stolpersteine sollen an das große Unrecht erinnern, das vor 80 Jahren hier in Bad Bramstedt vor unserer Haustür geschehen ist.

Oskar Alexander, ein verdienter Bürger der Stadt, hatte die Rheuma-Heilstätte Bad Bramstedt, das heutige Klinikum Bad Bramstedt, begründet und zu einer großen, über die Grenzen Deutschlands bekannten Einrichtung gemacht. Das war sein Lebenswerk – und die Nationalsozialisten haben es ihm genommen, sie haben ihn nicht nur beraubt und gedemütigt, sondern ihn  schließlich 1942 im Konzentrationslager Sachsenhausen umgebracht.

Die Töchter von Robert Alexander zusammen mit dem Künstler vor den neu gesetzten Stolpersteinen

Sein Sohn, Robert Alexander, musste im Jahr 1938 aus seiner Heimat fliehen und lebte seitdem in Kolumbien. Auch sein Leben wurde durch Hass und Rassismus aus der Bahn geworfen, er wurde durch die Nazis zu einem Flüchtling und musste sich in der Fremde eine neue Existenz aufbauen.

Seine Töchter Lizzy Alexander Christiansen und Karen Alexander sowie sein Enkel Peter Christiansen waren bei der Zeremonie anwesend.

Es ging nicht einfach um das Gedenken an vergangenes Unrecht. Auch heute wächst in Deutschland der Hass auf Mitbürger, deren Wurzeln nicht in Deutschland liegen, es gibt wieder unverhohlenen Antisemitismus. Und es bleibt nicht bei hasserfüllten Reden. Zu erinnern ist hier an den Anschlag  auf die Synagoge in Halle, den Mord an Walter Lübke, die Taten des NSU.

Die Anwesenden wollten dem gemeinsam entgegentreten. Unser demokratisches Gemeinwesen ist stark genug, wenn wir in zusammenstehen, um die Menschenrechte und die demokratischen Werte zu stärken. Dazu sollen die Stolpersteine beitragen.

Inschriften: Hier wohnte Oskar Alexander, Jg. 1881, verhaftet 1938, Zuchthaus Alt-Strelitz, entlassen 1938, 1941 Sachsenhausen, ermordert 25.1.1942; Hier wohnte Robert Alexander Jg. 1914, Flucht 1938 Kolumbien

Unter Hilfe von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs setzte Künstler Gunter Demnig, der die Aktion Stolperstein (http://www.stolpersteine.eu) ins Leben gerufen hat, die goldglänzenden Erinnerungsplatten in das Pflaster des Gehwegs vor unserem Haus.

Anschließend wurden die Anwesenden in den Gemeinschaftsraum unseres Wohnprojekts “Haus an den Auen” eingeladen. Hier hatte unser Projekt ein leckeres Buffet nebst Kaffee und Tee bereitgestellt. So gab es Gelegenheit für verschiedene Grußworte und Beiträge. Besonders die Schilderung der Person Robert Alexanders durch seine Tochter Lizzy Alexander-Christiansen und die Beiträge der Schülerinnen und Schüler der Auenlandschule  haben die Versammlung beeindruckt.

Wir hoffen, dass mit dieser Aktion ein wirksames Zeichen gegen Hass und Rassismus und für eine weltoffene und tolerante Gesellschaft gesetzt wurde. Die Stolpersteine sollen uns daran erinnern.

Die Segeberger Zeitung und das Hamburger Abendblatt berichteten, nachzulesen in unserm Pressespiegel .

Über Hundert Menschen aus Bad Bramstedt und dem weiteren Umfeld hatten sich zum Gedenken an Oskar Alexander und seinen Sohn Robert eingefunden.

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Wie fühlt es sich an, blind zu sein?

Das Dialoghaus in der Hafencity (Foto KMJ Wikipedia )

Mitte Oktober hatte eine Gruppe aus unserem Projekt den Dialog im Dunkeln in Hamburg besucht. Wir wollten uns damit auseinandersetzen, wie es ist blind zu sein. Der Dialog im Dunkeln ist eine Institution und ein Ausstellungshaus in Hamburg, in dem Sehende ein Gefühl dafür bekommen sollen, wie es sich anfühlt, wenn man blind ist.  Aus unserem Projekt waren wir mit acht Mitglieder dabei.

Mit dem Eintritt in die Ausstellung  in der HafenCity bekam jeder aus der Gruppe einen Blindenstock und wir tauchten nach kurzer Eingewöhnung in die totale Dunkelheit ein. Die räumliche Orientierung war sofort verloren und mit der Ansprache des blinden Führers wurden wir durch verschiedene Räume geleitet. Jeder Raum stellte einen anderen Teil des Alltags dar.
So mussten wir uns in einer Wohnküche, einem Parkgelände, dem Wochenmarkt und im Verkehr zurechtfinden. Wir sollten eine Straße überqueren, das war einschüchtern bis beängstigend, weil es schwierig war die richtigen Signale aus dem Lärmbrei von Fahrzeuggeräuschen, Hupen, und Ampelanlagen herauszufinden. Im Café haben wir im Dunkeln  getrunken und gegessen und ein wenig Gespür dafür bekommen, wie schwierig es ist, ohne den Sehsinn auskommen zu müssen.

Das war eine lohnende Erfahrung aber auch ein schöner Ausflug, den wir mit einem gemeinsamen Essen in einem portugiesischen Lokal in Hamburg abgerundet haben.

unsere Gruppe in der Speicherstadt

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Pferdemist für die nächste Gartensaison

Düngung für die nächste Saison: Verteilung des Pferdemists auf den Gemüsebeeten

Den ganzen Sommer hatten wir viel Freude an unserm Blumen- und Gemüsegarten. Alle Interessierten hatten eine eigene “Parzelle” zur Bewirtschaftung bekommen und ausprobiert, was bei uns gut wächst. Nun zum Herbst wurden die Gemüsebeete abgeerntet und mit der Ernte Kürbissuppe gekocht, Kartoffel, Zuccini und Bohnen verspeist und Himbeeren eingekocht.

Nach der Ernte müssen nun die Beete winterfertig gemacht werden. Da wir in unserem Beeten auf Kunstdünger verzichten, traf es sich gut, dass wir von einem nahegelegenen Stall Pferdemist erhalten konnten. So zogen ein Teil unserer Gartengruppe mit den leeren Schubkarren los und kamen schwer beladen zurück. Mit der Mistforke wurde dann der Dünger auf den Beeten verteilt und in den Boden eingearbeitet. Damit ist der erste Schritt getan, dass unser Gemüse im nächsten Sommer noch prächtiger gedeiht, als schon dieses Jahr. Wir freuen uns schon.

Ganz schön schwer, so eine Karre Pferdemist

Für weitere Artikel über Park und Garten siehe rechts unter ‘Aktuelle Themen’ die  Rubrik ‘Gartengestaltung’.

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