Erste Gerüste werden abgebaut

Anfang Juli konnten die Arbeiten an der Fassade und am Dach abgeschlossen werden. Nachdem die Verfugung fertiggestellt und die Fallrohre für die Entwässerung montiert waren, konnten am Haus 1 bereits die Gerüste abgebaut werden, so dass man nun einen wirklichen Eindruck vom Bau hat. Unsere Meinung: gut gelungen!

Die Gerüste am Haus 1  sind abgebaut und man kann nun die fast fertige Fassade bewundern. Es fehlen nur noch die verglasten Brüstungen an den Balkonen und die Blechabdeckung der Attika.

Also demnächst Einzug? Nein, so weit ist es noch nicht, wir planen den Einzug für Anfang des nächsten Jahres. Derzeit läuft der Innenausbau und die gesamte Haustechnik muss eingebaut werden.

In den Wohnungen gibt es keine tragenden Wände, so dass die Grundrisse weitgehend frei gewählt werden konnten.

Um eine möglichst freie Gestaltung der Grundrisse zu ermöglichen, haben die Architekten keine tragenden Wände, sondern wohnungsüberspannende Decken geplant, die durch ein oder zwei Balken abgestützt werden. Und tatsächlich gleicht keine Wohnung der anderen, da die Grundrisse mit den Architekten individuell entwickelt und festgelegt wurden. Die Wände werden in Leichtbauweise ausgeführt, d.h. mit Metallprofilen, die von beiden Seiten zweilagig mit Gipskartonplatten beplankt werden. Im Boden und in den Wänden laufen die vielen Versorgungsleitungen (Strom, Warm- und Kaltwasser, Abwasser, Heizungsvor- und Rücklauf, Lüftung, Fernseh- und Datenkabel). Zusätzlich müssen noch die Leitungen für die Solarthermieanlagen auf den Dächern der Häuser 1 bis 3 berücksichtigt werden.

Dieses Gewirr an Leitungen verbirgt sich später in Wänden und Boden

Wenn man das linke Foto betrachtet wird einem klar, dass eine moderne „Wohnanlage“ nicht im entferntesten mit einem normalen Haus zu vergleichen ist, das vor 20 oder 30 Jahren gebaut wurde.

Die technischen und energetischen Anforderungen sind inzwischen immens hoch und unsere Ansprüche an die Ausgestaltung z.B. ein konsequent schwellenfreier Bau, der in den Wohnungen auf Wunsch barrierefrei weitergeführt wird oder eine zukunftsfähige Multimediaausstattung, sind sehr hoch.

Auf der anderen Seite mussten wir in der Planung und den Gesprächen mit den Bauunternehmen akzeptieren, dass für diesen Standard auch ein entsprechender Preis  hingenommen werden muss. Abgemildert werden die Kosten allerdings dadurch, dass wir selbst unsere „Investoren“ sind und nicht noch die Rendite eines Immobilienunternehmens mitbezahlen müssen.

Jetzt, wo wir sehen, was wir da „eingekauft“ haben, welcher Aufwand in der baulichen Umsetzung getrieben werden muss und wie gut viele Details gelöst sind, fällt es uns auch leichter, die Kosten zu akzeptieren.

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Rohbau im Endspurt – der Innenausbau beginnt

Ein Blick von der Oskar-Alexander-Straße auf die Häuser 2, 3 und 4. Gut zu sehen sind – trotz der Gerüste – die betonfarbenen Laubengänge, die vom zentralen Treppenhaus  zu den Wohnungseingängen führen.

Nun haben die Maurer und Betonbauer von Altus Bau auch die Wände der letzten Wohnung im 3. Obergeschoss im Haus 4 gezogen, den Fahrstuhlschacht fertiggestellt und die Ringanker für das Pultdach gegossen. Zeitgleich wird die Klinkerfassade hochgemauert und verfugt. Nach Abschluss dieser Arbeiten ist der Rohbau fertiggestellt.

Die meisten Fenster sind bereits eingebaut und erhalten nun – da bodentief – eine Absturzsicherung. Wohnung für Wohnung werden zur Zeit die Wände und Fensterausschnitte verputzt und die Trockenbauwände gezogen.

Und da drin soll man wohnen? Das aufwändige Rohrsystem der Lüftungsanlage (rot) verschwindet später komplett im Fussboden und in den Trockenbauwänden.

Seit einigen Wochen wird bereits die Haustechnik aufgebaut. Dazu wurden diverse Kernbohrungen vorgenommen, durch die die Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Daten, Lüftung und  Solarthermieanlage vom Technikraum im Haus 4 in alle Häuser geführt werden. In den Häusern werden die Leitungen nach oben in alle Wohnungen geführt.

Die Elektriker haben die Löcher für Steckdosen und Schalter gebohrt und Schlitze für die Leitungen gestemmt. Die Heizungs- und Lüftungsbauer verlegen die Rohre und Ansaugelemente für die Lüftungsanlage, die in einem modernen Haus erforderlich ist und beginnen mit dem Einbau der Fussbodenheizungen. Die Installateure bauen zur Zeit die Halterungen für die Sanitärobjekte ein.

In dieser Phase gibt es für Bauleiter und Polier eine Menge zu koordinieren und zu kontrollieren. Wie gut, dass wir auf der Baustelle so einen erfahrenen und routinierten Polier haben. Unsere Mitglieder sind alle schon sehr gespannt darauf, das erste Mal ihre zukünftige Wohnung sehen zu können – aber ein bischen Geduld ist leider noch nötig.

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Wir feiern zur Halbzeit das Richtfest

Der Moment des Richtspruchs von Polier Eberhard Oesterreich in zünftiger Bekleidung. Daneben links  Christian Stephan (Altus Bau) und  Joachim Josenhans (Baugemeinschaft)

Die Hälfte der Bauzeit ist geschafft und die ersten Dächer sind auf den Gebäuden. Damit wurde es Zeit für ein Richtfest, um mit allen zu feiern, die uns bei der Realisierung unseres Wohnprojekt unterstützt hatten und uns bei denen zu bedanken, die seit einem halben Jahr dabei sind, den Bau errichten.

Zu diesem Anlass trafen sich die Mitglieder unserer Baugemeinschaft mit den Mitarbeitern und Vertretern der Stadt Bad Bramstedt, des Architekturbüros Mumm,  der Firma Altus Bau und natürlich den Bauhandwerkern  der verschiedenen Professionen: Bausprengler, Betonbauer, Dachdecker, Eisenflechter, Erdbauer, Elektriker, Kranführer,  Mauerer, Verfuger, Zimmerleute.

Zunächst trug Leonie unser jüngstes Projektmitglied ihren zu unserm Wohnprojekt passenden Richtspruch vor: „Steine und Mörtel bauen das Haus, Nachbarn und Liebe schmücken es aus.“  Danach lobte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach das Projekt, das die Anforderungen des demographischen Wandels beispielhaft aufnimmt und sich baulich mit der Backsteinfassade gut in das Kurgebiert einfügt.

Geschäftsführer Becker von Altus Bau, erläuterte die baulichen Anforderungen und die in einem solchen Projekt verbauten Mengen an Stein, Eisen, Beton und anderen Materialien. Zum Abschluss erinnerte Joachim Josenhans an die jahrelange konzeptionelle und planerische Vorgeschichte, bis der Auftrag zum Bau gegeben werden konnte und dankte allen, die das Projekt professionell unterstützt haben und bis zum Abschluss weiter unterstützen werden.

Ein großer Schritt und eine große Freude für uns alle, die wir uns ein neues Heim in guter Nachbarschaft aufbauen.

Unser Richtfest fand ein großes Presseecho, das wir hier dokumentiert haben.

Die Freude und der Stolz ist allen Beteiligten anzusehen. Neben den Mitgliedern unserer Initiative und deren Freunde und Familienmitglieder sind dies (v.l.n.r.) Die (jüngeren) Architekten, Bauamtsleiter, Bürgervorsteherin und Bürgermeister, Geschäftsführer, Bauleiter und Polier von Altus Bau und der Architekt Mumm.

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Hagel, Regen, Sturm – aber der Bau geht weiter

Immer wieder ziehen schwarze Wolkenfronten durch. Da ist es gut, dass die ersten beiden Dächer demnächst fertiggestellt sind. Links das fertige Zinkdach auf Haus 2, rechts die Dachdeckerarbeiten auf Haus 1

Trotz widriger – wenn auch apriltypischer – Wetterumstände geht es mit dem Bau gut voran.

Gebaut wird an allen Ecken und Enden. Die Fassade wird mit Verblendern hochgemauert und verfugt. Der Fahrstuhlschacht im Haus 4 ist gegossen und die Treppe im zentralen Treppenhaus bis in das 3. Obergeschoss verlängert. Die Fertigdeckenelemente liegen bereits, um im Anschluss auch in diesem Haus den Fussboden, die Dachterasse und die Laubengänge herstellen zu können. Die Elektriker haben die Kabel für die Deckenauslässe gelegt, die Fensterbauer sind beim Einbau der großformatigen Fensterelemente.

Im Haus 2 ist die Backsteinfassade weitgehend fertiggestellt und nun werden die Fenster eingebaut.

Die Arbeiten an den Dächern gehen voran: ein Dach hat bereits den endgültigen Zinkdachaufbau und die Dachrinnen, am zweiten Dach bringen die Zimmerleute derzeit die Dachschalung an (siehe Foto), am dritten Dach ist der Ringanker betoniert, der die Dachlast verlässlich aufnehmen muss. Bei Haus 4 ist ebenfalls das 2. Obergeschoss fertiggestellt, aber es bekommt noch eine dritte Etage, da wir in diesem Haus das Erdgeschoss für unseren Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt, einen Raum für Elektrofahrzeuge und weitere Abstellräume nutzen.

Anfang Mai werden wir beim Richtfest unseren Mitgliedern und geladenen Gästen den Baufortschritt vor Ort zeigen können und uns bei den Bauhandwerkern für die bisher geleistete Arbeit bedanken. Darauf freuen wir uns schon alle.

Dieses Bild zeigt die Komplexität des Bauvorhabens: links vorn der Fahrstuhlschacht und die vorgefertigen Betondeckenplatten; gelb die Träger, auf die die Laubengangelemente aufgelegt werden, bis die Betondecke sie hält; im Hintergrund die Dachgeschosswohnung Haus 3 mit der Schalung der Ringanker zur Dachbefestigung.

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Erstes Dach in Arbeit

Die Staffelgeschosse erhalten ein Pultdach. Als erstes wird das Dach für Haus 2 gebaut. Hier die Zimmerleute beim Aufbau der Holzverschalung, die die Unterkonstruktion  für das Zinkdach bildet.

Die Maurerarbeiten am 2. Obergeschoss sind weitgehend abgeschlossen. Nachdem die Wänder hochgemauert wurden, musste umlaufend ein Ringanker aus Stahlbeton hergestellt werden, um die Lasten des Daches aufzunehmen. Danach konnten die Zimmerleute mit ihrer Arbeit beginnen und errichteten das erste Dach innerhalb von zwei Tagen.

Das Dach überkragt den Laubengang, so dass man auch im oberen Stockwerk trockenen Fußes zur eigenen Wohnung kommt. Auf dem Laubengang sieht man die Pakete mit den Klinkern, um im Anschluss an die Dacharbeiten die Fassade zu mauern.

Mit dem Bau des ersten Daches kommt auch schon das Richtfest in den Blick, welches ausgerichtet werden soll, bevor die Maurer und Betonbauer der Fa. Altus Bau unsere Baustelle verlassen. Unsere Baugemeinschaft wird diese Etappe Anfang Mai mit den Bauhandwerkern und allen anderen, die uns in den letzten Jahres mit Rat und Tat unterstützt hatten, vor Ort feiern.

Danach werden die Fassaden- Putz- und Estricharbeiten das Geschehen bestimmen, parallel zu den nächsten Gewerken, die sich vor allem mit der Gebäudetechnik beschäftigen, die in einem Neubau dieser Größe eine immer wichtigere Rolle spielen, insbesondere Heizung, Lüftung, Sanitär, Stromversorgung, Internet-, Telefon- und TV-Versorgung.

In unserer Gruppe wächst die Spannung und Vorfreude, da nun schon konkret zu sehen ist, wo und wie wir zukünftig wohnen werden.

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Grenzsteine suchen

Das „Grenzsteinteam“ versucht, die Lage der Grundstücksgrenzen anhand des Planes nachzuvollziehen.

Zwar ist es noch ein paar Tage bis zur Ostereiersuche, aber wir hatten uns schon einmal aufgemacht, um die Grenzsteine an unserm Grundstück zu suchen und freizulegen.

Zur Straße hin hatte ein amtlicher Vermessungsingenieur bereits Vermessungen durchgeführt, damit die Häuser an der richtigen Stelle plaziert werden konnten- zum Park hin wollten wir das in der Vorplanung der Aussenanlagen und Einzäunungen selbst machen. Was wir unterschätzt hatten: in den Jahrzehnten hat sich eine dicke Schicht von Laub und Erde über die Steine gelegt, sodass wir erhebliche Mühe hatten, die Steine aufzuspüren.

Gefunden: dieser Stein markiert die nordwestliche Grenze unseres Grundstücks am Verlobungsweg Richtung Drei-Auen-Brücke.

Da sich eine größere Zahl von Akivisten aus unserm Projekt eingefunden hatte, konnten wir auch noch den Bürgersteig und die Wege vom herbstlichen Laub befreit. Größere Erd- und Gartenarbeiten auf dem Gelände können wir allerdings erst machen, wenn die schweren Baumaschinen das Feld räumen. Dennoch ist die Gartengruppe schon aktiv und plant die Gestaltung der Wege, Plätze und des Nutzgartens.

Wie die Garten- und Parkanlage aussehen soll? Dazu ein früherer Beitrag.

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Erstes Stockwerk im Rohbau fertiggestellt

Schwerarbeit für den Kran und Präzisionsarbeit für die Bauhandwerker: mit dem Einfügen der letzten Betonelementen wird der Laubengang für das 2. Obergeschloss fertiggestellt.

Mit dem besseren Wetter nehmen die Bauarbeiten unseres Generalunternehmers Altus Bau GmbH erheblich an Fahrt auf. Die Wände für alle Wohnungen im 1. Stock stehen, die Deckenelemente sind montiert,  werden nun mit Armierungsstahl verstärkt und mit Beton ausgegossen.

Der Zugang zu den Wohnungen erfolgt über ein zentrales Treppenhaus mit Aufzug und durch Laubengänge. Die Laubengänge für das zweite Stockwerk werden in dieser Woche fertiggestellt (siehe Foto). Noch liegen die schweren Betonplatten auf Stützen auf und werden dann mit ihren Stahlarmierungen in die Bodenplatte eingegossen.

Vor die tragenden Wände kommt eine dicke Isolationsschicht und dann die gemauerte Fassade. Der rote  Backstein nimmt die Tradition des alten „Haus an den Auen“ auf.

Als nächster Schritt wird bei den Häusern 1 bis 3  das letzte Stockwerk als Staffelgeschoss errichtet, d.h. die Wohnungen springen gegenüber den unteren Wohnungen zurück, so wirken die Bauwerke nicht so wuchtig – das war  eine Auflage im Baugenehmigungsverfahren. Parallel dazu werden vor den fertigen Wänden bereits die Fassaden aus Backstein hochgezogen.

Intern sind wir mit dem Generalunternehmer in der Endabstimmung der Sonderwünsche der einzelnen Bewohner für Fussböden, Wände, Türen, Steckdosen, Beleuchtung, Badausstattung, Küchenanschlüsse – insgesamt eine Puzzlearbeit, die allen einiges abverlangt.

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Wald, Park, Nutzgarten, Wege und Parkflächen

Bisher hatten wir alle Hände voll zu tun, die Gebäude im Detail und mit ihrer gesamten Technik zu planen und mit Architekten und Generalunternehmer abzustimmen. Damit sind wir nun ziemlich durch und wenden uns nun den Aussenanlagen zu.

Wir haben ja bekanntlich ein parkähnliches Grundstück von über 7.000 qm Größe, welches weitgehend als Park- und Waldlandschaft erhalten bleiben kann, da nur ca. 1.500qm für Gebäude, Wege und Parkflächen genutzt werden. Im Norden des Grundstücks fließt die Schmalfelder Au, im Westen hat unser Grundstück eine Anbindung an die Wanderwege entlang der Ohlau und der Hudau.

Um dieser besonderen Situation Rechnung zu trgen, hatten wir die Landschaftsarchitekten Bendfeldt, Hermann, Franke aus Kiel beauftragt, einen Plan für die Aussenanlagen zu erstellen. Dieser ist nun die Grundlage für die Diskussion in einer unserer Arbeitsgruppen, die sich mit der konkreteren Aussenplanung beschäftigt und die Beauftragung der Geländegestaltung im Anschluss an die Fertigstellung der Gebäude vorbereitet.

Entwurf der Aussenanlagen unseres Wohnprojekts Haus an den Auen durch die Landschaftsarchitekten Bendfeldt, Hermann, Franke: Im Nordwesten der kleine Eichenwald, rechts daneben die geplante Muldenversickerung des Regenwassers und derFahrradunterstand, links unten der zukünftige  Gemüsegarten, rechts zur Strasse die geschützten Kopflinden.

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Wir besuchen die Baustelle

Zur ersten Besichtigung der Baustelle hatten sich viele Mitglieder unseres Wohnprojekts auf dem Grundstück in der Oskar-Alexander-Straße 24 eingefunden. In Hintergrund Haus 3 und Haus 4. Gut zu sehen: die fertiggestellten Laubengänge des 1. Obergeschosses.

Nachdem nun das Erdgeschoss im Rohbau überwiegend fertiggestellt ist, konnten wir unseren Mitgliedern erstmalig „live“ die Baustelle zeigen und  hatten dazu einen Termin mit Polier Eberhard Oesterreich und Bauleiter Christian Stephan abgemacht.

Der Blick über die Baustelle. Polier Oesterreich erklärt unserem Wohnprojekt den Stand der Bauarbeiten

Es hatten sich über die Hälfte der zukünftigen Bewohner eingefunden, die zwar aus Sicherheitsgründen noch nicht in die fertiggestellten Gebäudeteile gehen konnten, aber auf der Galerie des Baucontainers einen guten Überblick gewannen. Während unseres Besuchs wurden gerade die Betonstützen   gegossen, die die Last der Decken des zweiten Stockwerks aufnehmen werden. Für die meisten von uns hat der Termin geholfen, die Vorstellungen über unsere neue Heimat und die eigene Wohnung zu konkretisieren.

Als Laie ist man immer wieder beeindruckt, wie kompliziert ein Bauwerk im heutigen Technikstandard ist und welche Planungs-, Koordinations- und Bauleistungen von den Mitarbeitern unseres Generalunternehmers Altus Bau zu erbringen sind. Großes Kompliment!

Für die praktischen Absprachen hat unsere Baugruppe regelmäßige Besprechungen vor Ort mit dem Projekt- und dem Bauleiter von Altus Bau und unserm Architekten, auf denen anstehende Fragen und Probleme des laufenden Baus geklärt werden. Die Mitglieder der Baugruppe verfolgen auf der Baustelle (mit Helm und Sicherheitsschuhen) laufend den Baufortschritt.

 

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Die Gebäude wachsen aus dem Boden

Die Erdgeschosswände in Haus 1 werden aus grossen Kalksandsteinblöcken zusammengefügt. Im Hintergrund Haus 2, auf dem schon die Decke aufliegt.

Nachdem im Haus 2 und im Haus 4 die Wände im Erdgeschoss fertiggestellt waren, wurden die Decken aus Fertigelemente  aufgesetzt, die noch mit Stahlmatten verstärkt und dann mit Beton ausgegossen werden. Nun werden im Haus 1 die Wände gezogen.

Die Etagen werden über sogenannte Laubengänge verbunden sein, die man über ein zentrales Treppenhaus und einen Fahrstuhl erreicht. Insgesamt sind jeweils 8 bis 9 Wohnungen auf einer Ebene, dies fördert das Zusammenleben mit den jeweiligen Nachbarn.

Die Laubengangelemente für den 1. Stock werden eingebaut. Einige Elemente sind so schwer, dass neben dem Kran auf der Baustelle ein weiterer mobiler Kran eingesetzt werden muss.

Die Laubengänge werden aus im Werk vorgefertigten Betonelementen erstellt, die derzeit für die 1. Etage eingebaut werden. Eindrucksvoll für uns, welche gewaltigen Dimensionen diese Teile haben. Schön, dass es gut vorangeht.

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