Von der Visualisierung zur Realisierung

Nun ist der Herbst eingekehrt und die mächtigen Ahornbäume vor unserem Gebäudeensemble  haben ihre Blätter verloren. Dies gibt uns die Möglichkeit, einmal vom gleichen Standort die erste Visualisierung unserer Architekten des Planungsrings Mumm+Partner  GbR vom April 2013 mit dem im November 2017 fertiggestellten Bauwerk zu vergleichen (zu den Entwurfsphasen folgende Seite). Der erste Entwurf hat noch ein Flachdach und eine stärker gegliederte Fassade mit Loggien statt Balkonen und einen anderen Klinker.

Visualisierung April 2013:

April 2013: Erster Architektenentwurf des Planungsrings Mumm+Partner  GbR

Man sieht, dass unser Bauvorhaben von den ersten Ideen bis zur endgültigen Realisierung viele Veränderungen erlebt hat: verursacht durch planungsrechtliche (mehr Abstand zur Au, dadurch geringerer Abstand der Häuser zueinander), praktische (Pultdach statt Flachdach),  finanzielle (Balkone statt Loggien) und persönliche (Dachterasse nach Süden statt nach Westen) Wünsche und Überlegungen.

Ansicht November 2018:

Herbst 2018: Vergleich des nun realisierten Gebäudeensembles aus der gleichen Perspektive wie in der ersten Visualisierung

Die Kunst unserer Architekten Schülke und Mumm war es, die Gestaltungsidee im Kopf zu behalten, aber dennoch alle notwendigen Veränderungen in ein  stimmiges und praktikables Konzept zu bringen. Und dies ist nach Einschätzung unserer Baugruppe  wirklich gut gelungen.

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Geschafft: Bauvorhaben abgeschlossen, Baugemeinschaft kann aufgelöst werden!

Die beiden Geschäftsführer der „Baugemeinschaft anders wohnen – gemeinsam leben GbR“, Joachim Josenhans und Fritz Bredfeldt, erläutern den Auflösungsbeschluss.

Unser Bauvorhaben ist nun fertiggestellt und abgerechnet.

Damit können wir die im April 2016 gegründete „Baugemeinschaft anders wohnen – gemeinsam leben GbR“ (BauGbR) nach zweieinhalb Jahren auflösen. Die BauGbR bildete den rechtlichen Rahmen für die die Bauphase und war Vertragspartner für unseren Generalunternehmer sowie die anderen beteiligten Firmen. In der BauGbR war unsere Genossenschaft „Haus an den Auen eG“ als Mehrheitsgesellschafter mit 16 Mietwohnungen und einem Gemeinschaftsraum vertreten, sowie weitere Einzelgesellschafter mit sechs Wohnungen.

Auf unserer  Gesellschafterversammlung am 4.11.18 haben wir nun die Endabrechnung genehmigt und die BauGbR aufgelöst. Beschlossen wurde, mit der Abwicklung die beiden Geschäftsführer als „Liquidatoren“ zu betrauen und die Abwicklung bis zum Jahresende abzuschliessen. Zu diesem Zeitpunkt noch bestehende Rechte und Pflichten werden auf unsere „WEG Haus an den Auen“ übertragen.

Erfreulich ist, dass wir die mit Beginn der Bauarbeiten kalkulierten Kosten trotz einiger unerfreulicher Überraschungen (wie z.B. Bodenkontaminationen, Grundwasserprobleme, statische Probleme, zusätzlich erforderliche Arbeiten) ziemlich exakt einhalten konnten: die Überschreitung der Baukosten lag bei unter einem Prozent der Gesamtsumme von 4,9 Mio €. Das ist im Vergleich mit anderen Bauvorhaben ein sehr guter Wert.

Fast vollständig erschienen waren zur letzen Sitzung die Gesellschafter unserer BauGbR, bestehend aus Einzeleigentümern und unserer Genossenschaft Haus an den Auen eG

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Herbstlicher Garteneinsatz

Stubben roden – bevor das Beet neu angelegt werden kann, ist echter körperlicher Einsatz gefragt

Jahrzehntelang war auf unserm Grundstück keine Gartenpflege mehr gemacht worden. Nachdem zunächst von einem Landschaftsgärtner Rasen, Plätze, Wege und die Versickerungsmulde angelegt worden waren, haben wir im Sommer begonnen, den Park und Garten zu gestalten und zu pflegen.

Nun im Herbst trafen wir uns zu einigen Einsätzen, um Bäume und Büsche auszuschneiden und in Form zu bringen. Hierbei fiel eine Menge Schnittgut an, welches wir schredern ließen und dann auf den Beeten verteilt haben.

Äste und Buschwerk werden gehäckselt und das Schnittgut dann auf die Beete verteilt

 

Zu diesen (freiwilligen) Arbeitseinsätzen findet sich immer eine größere Gruppe unserer Bewohner zusammen und hat viel Spass am Tun und natürlich auch am Ergebnis der Arbeit. Andere versorgen die Aktivisten mit Kaffee, Kuchen und manchmal auch mit etwas Herzhaften – hier sind die Minifrikadellen einer Bewohnerin besonders begehrt.

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Einladung zum ersten Suppentag

Tischdekoration mit im eigenen Garten gezogenen Zierkürbissen

Eine Gruppe aus unserer Gemeinschaft hatte den Vorschlag, regelmäßig einen Suppentag anzubieten und es auch gleich übernommen, den ersten Suppentag zu organisieren und uns zu bekochen.

Bei der ersten Einladung wurden die im Gemeinschaftsgarten angepflanzten Kartoffeln zu zwei verschiedenen Kartoffelsuppen verarbeitet: eine Kartoffelsuppe mit Würstchen und eine passierte Kartoffelsuppe mit Lachs. Rückmeldung: allen hat es sehr gut geschmeckt und eine weitere Gruppe für die nächste Einladung hat sich spontan gefunden und wird Steckrüben mit Speck kochen. Wir freuen uns schon.

Die Köchinnen Karin Ringert, Hannelore Lübsen, Christa Blietz und Hanna Werth (v.l.) beim Austeilen der Kartoffelsuppe mit Würstchen und der passierten Kartoffelsuppe mit Lachs

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Warmwasser ausschliesslich mit Sonnenenergie

Angelika Lahrs, eine unser beiden Technikbeauftragten kontrolliert im Heizungskeller die aktuelle Leistung der Solaranlage

Nach anfänglichen Schwierigkeiten, die komplizierte Regelungstechnik zum Laufen zu bringen, freuen wir uns nun über die ständige Sonne, die unsere Energiekosten für Warmwasser annähernd auf Null bringt.

Auf unseren Dächern sind 26 Solarkollektoren aufgestellt, die über drei Kreisläufe die Wärme der Sonne in Pufferspeicher im Keller einspeisen. Diese Pufferspeicher sind mit dem Hauptspeicher für die Fussbodenheizungen und die Warmwassererhitzung verbunden. Je mehr Wärme die Sonne zuheizt, umso weniger Wärme muss über die Gas-Brennwertheizung erzeugt werden. Und bei der derzeitigen Hitze sparen wir das Erdgas komplett und können unsere Anlagen CO2-frei fahren. Prima!

Bei der Diskussion unserer Ziele im Entstehungsprozess des Projekts war uns besonders wichtig, „Ressourcen zu schonen und bewusst mit der Natur umzugehen“. Das konnten wir dank moderner Technik bei der Heizung, aber auch in anderen Bereichen, wie z.B. der Dämmung und  Beleuchtung erreichen.

Insgesamt 26 Solarmodule auf drei unserer Dächer sammeln die Sonnenwärme und sparen CO2

 

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Die ersten eigenen Kartoffeln

Regina Junge (li.) und Hannelore Lübsen (re.), Mitglieder unserer Gartengruppe ernten für das gemeinsame Kartoffelessen

Bei schönstem Wetter konnte unsere Hausgemeinschaft am frühen Freitagabend das erste „Kartoffelfest“ feiern. Alle Bewohner die Zeit hatten, fanden sich auf unsere große Terrasse ein, denn es wurden die  Kartoffeln aus der eigenen Ernte serviert. Dazu gab es je nach Gusto Matjes oder Sülze.

bei hochsommerlichen Temperaturen genossen wir das gemeinsame Kartoffelessen

Im März hatten wir begonnen, im Westen unseres Grundstücks einen großen Gemüse- und Blumengarten anzulegen. Jeder Bewohner, der Lust hatte, bekam ein Stück Garten zur „eigenen“ Bewirtschaftung. Es werden überwiegend Gemüse und Sommerblumen angepflanzt. Neben Kürbisgewächsen finden sich Erbsen, Kohlrabi, Bohnen, Zwiebeln und vieles mehr. Auf den verbliebenen Flächen säte die Gartengruppe bienenfreundliche Wiesenblumen und setze Kartoffeln. Davon profitierten nun alle Bewohner Die erste Ernte reichte gut, alle hungrigen Nachbarn zu bewirten.

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Ein erfolgreicher Tag der offenen Tür

das klappt nur bei guter Zusammenarbeit

Zum Europäischen Tag der Wohnprojekte hatten wir uns mit einer Einladung  an Interessierte zum  Tag der offenen Tür  beteiligt.

Alle halfen mit, und bei bestem Hochsommerwetter gingen die letzten Vorbereitungen zum Tag der offenen Tür gut von der Hand. Im Gemeinschaftsraum war ein  Kuchenbuffet mit lauter Selbstgebackenem aufgebaut, an den verschiedenen Flohmarktständen gab es Skurriles und Handfestes.

vom Großmuttergeschirr bis zu Walkingstöcken

viele schöne Dinge in Zartrosa

Immer, wenn eine Gruppe Interessierter  zusammen gekommen war, haben wir eine Führung durch die Häuser gemacht und die vielen Fragen beantwortet. Etliche wollten wissen, ob derzeit eine Wohnung frei ist. Wir sind froh, diese Frage mit nein beantworten zu können.

Im ersten Stock auf unserer großen Plattform gab es einen großen Spiel- und Basteltisch. Kinder bauten  Windräder oder vergnügten sich bei Wurfspielen. Das Team hatte interessante Angebote vorbereitet.

Für Kaffee und den Kuchen suchten alle ein Plätzchen mit wenig Sonne.

die große Terrasse vor dem Gemeinschaftsraum lädt zum Verweilen ein

 

 

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Aussenarbeiten abgeschlossen

Zum Abschluss der Pflasterarbeiten wird der Fußweg auf der Oskar-Alexander-Str. wiederhergestellt

Nun sind auch die Aussenarbeiten fertigestellt, die sich durch das schlechte Wetter der letzten Monate stark verzögert hatten. Siehe dazu den vorigen Bericht vom Anfang des Monats.

Die Gartenbaufirma Rumpf hat den Parkplatz und die Einfahrt zu den Häusern komplett fertiggestellt, die Flächen geebnet, Rasen gesät und gewalzt.  Im Süden der Häuser ist der Hang zum Wanderweg schön bepflanzt und die Bäume, die wir nachgepflanzt haben, um den Auensaumstreifen zu vervollständigen, sind gut angewachsen.

Nachdem nun auch die Überfahrt zur Straße wiederhergestellt ist, wurden die Bau- und Gerätebuden abgebaut, die Materialien aufgeladen und es ging zur Verabschiedung. Die Arbeiter der Firma Rumpf  unter der Leitung von Marco Stutzke als Vorarbeiter haben wirklich einen tollen Job gemacht und nicht nur qualitativ sehr hochwertig gearbeitet, sondern uns auch mit vielen konkreten Gestaltungsvorschlägen unterstützt. Dafür einen herzlichen Dank.

Zum Abschied ein großes Dankeschön und ein gemeinsames Foto. v.l. Joachim Josenhans – Geschäftsführer der Baugemeinschaft, Marco Stutzke -Vorarbeiter des Projekts, Barbara Schlaghecke-Josenhans – die Koordinatorin der Aussenarbeiten sowie die weiteren Mitarbeiter des Teams der Fa. Rumpf

Nun sind wir Bewohner dran: im zum Grundstück gehörenden Eichenwald sind die Sturmschäden vom Winter beseitigt, die Gemüsebeete werden angelegt, die Flächen um die Laubengänge und Gemeinschaftsterrasse werden bepflanzt und überall sieht man geschäftiges Treiben. Der Blick von den Balkonen und Terrassen geht in das frische Grün der Bäume und Sträucher und den sprießenden Rasen. Ein gutes Gefühl.

 

 

 

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Feuerwehr im Wohnprojekt

Der zweite Fluchtweg der Dachgeschosswohnung führt über Fenster und Dachterrasse. Erreichbarkeit mit der Drehleiter: kein Problem.

Feuerwehr im Wohnprojekt?
Keine Sorge, es hat nicht gebrannt!

Zur Überprüfung, ob das von einem Fachmann erarbeitete Brandschutzkonzept in der Praxis funktioniert, hatten wir die hiesige Feuerwehr zu einer Begehung eingeladen. Am 23.04 besuchte uns der Wehrführer Kai Harms und brachte auch den großen Drehleiterwagen der Bad Bramstedter Feuerwehr mit.

Auf dem Parkplatz haben wir eine große Aufstellfläche für die Drehleiter vorgesehen, damit eine Evakuierung der Dachgeschosswohnung im dritten Stockwerk möglich ist.

Für die anderen Wohnungen haben wir befestigte Anleiterflächen angelegt, die für eine Evakuierung genutzt werden können.

Hoffentlich kommen wir nie in die Situation, Bewohner bei einem Brand retten zu müssen, aber gut ist es, dies im Blick und mit der Feuerwehr geplant zu haben.

Sehr eindrucksvoll: der gewaltige Drehleiterwagen der Bad Bramstedter Feuerwehr auf unserem Vorplatz

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Endlich Frühling – die Aussenarbeiten können weitergehen

Die Gartenbauer der Fa. Rumpf bereiten den Platz vor dem Fahrradhaus für die Pflasterung vor

Mehr als zweieinhalb Monate mussten wir nach dem Einzug auf die Fortsetzung der Aussenarbeiten warten.

Regen, Sturm, Schnee und Frost machten die weitere Anlage der Zuwegungen und Parkplätze sowie die Fertigstellung der Gartenanlage praktisch unmöglich, so dass wir lange Zeit durch Matsch und Pfützen laufen und unsere Autos provisorisch auf der Baustelle abstellen mussten.

Nun wird es wärmer und die Arbeiten gehen mit großen Schritten voran. Vor dem Haus ist der Parkplatz bereits angelegt und die Zuwegungen und die Auffahrtfläche für die Feuerwehr sind weitgehend fertiggestellt.

Vor dem Haus sind große Flächen zu pflastern. Rechts die bereits fertiggestellte Fläche für den Carport, links in grau die Verkehrsfläche.

Im hinteren Teil des Geländes sind ein Gemüsegarten, eine große Gemeinschaftsterrasse, ein Fußweg zum Kurpark, ein Rondeel für einen späteren Pavillion sowie eine große Versickerungsmulde für die Aufnahme des Regenwassers fertiggestellt. Die Vorarbeiten für unser Fahrradhaus mit 30 Stellplätzen sind abgeschlossen.

Letzte Arbeiten an der Parkfläche nördlich der Gebäude. Links ist das gepflasterte Rondeel zu sehen, rechts dahinter die Versickerungsmulde, die den Regen der Dächer und Flächen aufnimmt und als Regenrückhaltebecken verzögert in das Grundwasser und die Au abgibt.

Nachdem wir nun den Umzugsstress hinter uns gelassen haben, die Wohnungen eingerichtet sind, die Aussenanlagen vorankommen und das Wetter besser wird, herrscht beste Stimmung in der Wohngruppe und alle freuen sich am Zusammenleben.

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