Letzte Etappe: Bau der Aussenanlagen

Wegen der bodentiefen Fenster und Terrassentüren müssen an allen Ausgängen Rinnen eingebaut und an die Entwässerung angeschlossen werden.

Nun geht es endlich los mit dem Bau der Zuwegungen, des Parkplatzes, der Terrassen und des Gartens. Den Plan der Aussenanlagen hatten wir schon vor einiger Zeit vorgestellt.

Durch das miserable Wetter und den vielen Regen wurde unsere Garten- und Landschaftsbaufirma mit ihrer letzten Baustelle nicht fertig und so verzögerte sich der Baubeginn auf unserm Grundstücks um einen Monat. Nun hoffen wir auf „offenes Wetter“, so dass die Aussenanlagen noch vor dem Einzug im Januar fertig werden.

Da das Grundstück nach Westen zur Au hin abfällt, wir aber wegen der Barrierefreiheit alle Häuser auf einem Niveau gebaut haben, sind nun große Mengen an  Kies, Sand und Mutterboden anzufahren und einzubringen – denn auch Plätze, Wege und Garten sollen ohne Schwellen und Absätze erreichbar sein. Da das Regenwasser nicht in die Kanalisation oder ein Rückhaltebecken geleitet werden soll, lassen wir eine große Versickerungsmulde im Nordosten unseres Grundstücks bauen.

Zur Modellierung unseres Aussenanlagen sind große Mengen Kies, Sand und Mutterboden zu bewegen; das geht nur mit schwerem Gerät. Blick von der Oskar-Alexander-Straße auf den zukünftigen Parkplatz und Eingangsbereich.

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„Ist noch eine Wohnung frei?“

Barbara Schlaghecke-Josenhans, eines der Gründungsmitglieder, informiert darüber, dass alle Wohungen belegt sind

Seit unser Bau der Fertigstellung entgegen geht, wird uns diese Frage mindestens 2-3 Mal die Woche gestellt. Interessiert sind nicht nur Bramstedter oder Menschen aus der näheren Umgebung, sondern auch von weiter her. Sie haben über Wohngruppenportale oder durch andere Quellen von unserer Idee des gemeinschaftlichen und sich unterstützenden Konzepts gehört. Die Enttäuschung ist groß,  wenn wir sagen müssen, dass keine Wohnung mehr frei ist und wir  Interessenten nur in eine Warteliste aufnehmen können.

Wir Projektmitglieder  allerdings sind froh, dass seit einiger Zeit alle Wohnungen vergeben sind, da wir keinen Investoren oder großen Kapitalgeber im Rücken haben und das finanzielle Risiko allein von uns selbst getragen werden musste.

So haben wir eine Wohnungsgenossenschaft gegründet, ein Eigenkapital von 15% der Bausumme von unseren Mitgliedern eingesammelt, die dann noch mit weiteren erheblichen Mitgliederdarlehen die Baufinanzierung gesichert haben.

Es zeichnet sich nun ab, dass wir im Januar einziehen können. Darauf freuen wir uns sehr. Wenn allerdings unverhofft eine Wohnung frei wird, sind wir froh die Interessenten auf der Warteliste schnell informieren zu können.

Also wenn Sie Interessiert sind, melden Sie sich per Mail bei uns.

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Erfolgreicher Blower-Door-Test

Blower-Door-Test: im Bild der luftdichte Rahmen (rot) in der Wohnungstür, das Gebläse und die IT-gestützte Messeinrichtung. Links unten der Messingenieur.

Unsere Häuser werden mit einer hohen Energieeffizienz gebaut, um die Umwelt möglichst wenig zu belasten – und natürlich auch, um Heizkosten zu sparen. Dies ist inzwischen auch durch die „Energieeinsparverordnung“ zwingend vorgeschrieben

Die Energieeffizienz wird erreicht durch hochgedämmte Fassaden, Wärmeschutzfenster sowie luftdichte Wohnungen, die über eine kontrollierte Be- und Endlüftung versorgt werden. Die Luftdichtigkeit muss über einen standardisierten Test nach DIN EN 13829 nachgewiesen werden.

Dieser Test wurde nun im Oktober 2017 durchgeführt. Dazu setzte der Prüfingenieur jeweils einen luftdichten Rahmen in die Wohnungseingangstür ein und erzeugte einen Unterdruck in der Wohnung und anschließend einen Überdruck. Die ein- und ausströmende Luft wurde dann genaustens gemessen und protokolliert.

Ergebnis: die Anforderungen der Vorschrift wurden um bis zu 75% unterschritten – also hervorragende Werte. Dies spricht für die sorgfältige Arbeit unseres Generalunternehmers Altus Bau.

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Bau von Terrassen, Wegen und Flächen

Nachdem die Fa. Altus Bau nun die groben Arbeiten an den Gebäuden abgeschlossen hat und der Baukran abgebaut ist, können die Arbeiten an den Aussenanlagen beginnen. Über die gemeinsam mit Fachleuten geplante Gestaltung der Wege und Plätze sowie der Park- und Grünflächen hatten wir bereits im März berichtet.
Die Garten- und Landschaftsbaufirma Rumpf aus Nortorf haben wir mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt und sie wird die Arbeiten nun im Oktober und November 2017 ausführen. Um die Details abzusprechen, trafen wir uns am 12.09.17 auf dem Gelände mit dem Bauleiter der Fa. Rumpf und unserm Architekten Mumm: es werden Zuwegungen und Terrassen für die Erdgeschossbewohner angelegt, Aufstellflächen für die Feuerwehr, Wege über das Gelände bis zu den Wanderwegen an der Au, eine große Versickerungsfläche für das Regenwasser, sowie die Einfahrt von der Oskar-Alexander-Straße und die Parkplätze vor dem Haus. Ein weiterer großer Schritt zur Fertigstellung unseres Wohnprojekts. Wir sind sehr gespannt.

Besprechung des Baus der Aussenanlagen vor Ort. Von rechts nach links der Bauleiter der Fa. Rumpf, daneben Barbara Schlaghecke-Josenhans, die mit der ‚AG Außenanlagen‘ die Planung begleitet, sowie Fritz Bredfeldt und Dietmar Kraas aus unserer Gruppe. Beteiligt, aber nicht im Bild Architekt Uwe Mumm

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Erste Besichtigung der zukünftigen Wohnung

Sobald der Estrich in den jeweiligen Wohnungen getrocknet ist, können die zukünftigen Bewohner ihre Wohnung erstmalig in Augenschein nehmen. In Haus 1 bis Haus 3 war es bereits soweit. Trotz kleinerer noch zu veränderter Ausführungsfehler: „die Steckdose ist an der falschen Stelle angebracht“, „die Fensterbank in der Küche hat nicht die richtige Höhe für die Arbeitsplatte“ einhellig Begeisterung: Begeisterung über die neue Bleibe, in der die eigenen Vorstellungen zusammen mit den Architekten umgesetzt werden konnten, die Helligkeit der Räume und den Blick ins Grüne. Gelobt wurde ausserdem die Großzügigkeit der Laubengänge und die Qualität der Ausführung. Unser Generalunternehmer Altus Bau hat ganze Arbeit geleistet.

Sobald die Wände geschlossen, die Fussbodenheizung montiert und der Estrich getrocknet sind, können die Malerarbeiten beginnen: spachteln, schleifen, grundieren, tapezieren, streichen. Dann steht schon der Tischler bereit, um die Türen einzubauen.

Nun beginnen wir uns allmählich mit dem Thema Einzug zu beschäftigen. Auch dies verlangt bei 29 Menschen ein gehöriges Maß an Koordination und Übersicht, da alles mit einem Fahrstuhl und einem Treppenhaus bewältigt werden muss. Da werden Angebote eingeholt, Terminwünsche abgefragt und Pläne erstellt. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Termin der Übergabe der Wohnanlage durch den Generalunternehmer noch nicht definitiv feststeht: noch können sich Einzelgewerke verzögern, der Estrich witterungsbedingt nicht schnell genug trocknen oder neue technische Überraschungen auftreten.

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Erste Gerüste werden abgebaut

Anfang Juli konnten die Arbeiten an der Fassade und am Dach abgeschlossen werden. Nachdem die Verfugung fertiggestellt und die Fallrohre für die Entwässerung montiert waren, konnten am Haus 1 bereits die Gerüste abgebaut werden, so dass man nun einen wirklichen Eindruck vom Bau hat. Unsere Meinung: gut gelungen!

Die Gerüste am Haus 1  sind abgebaut und man kann nun die fast fertige Fassade bewundern. Es fehlen nur noch die verglasten Brüstungen an den Balkonen und die Blechabdeckung der Attika.

Also demnächst Einzug? Nein, so weit ist es noch nicht, wir planen den Einzug für Anfang des nächsten Jahres. Derzeit läuft der Innenausbau und die gesamte Haustechnik muss eingebaut werden.

In den Wohnungen gibt es keine tragenden Wände, so dass die Grundrisse weitgehend frei gewählt werden konnten.

Um eine möglichst freie Gestaltung der Grundrisse zu ermöglichen, haben die Architekten keine tragenden Wände, sondern wohnungsüberspannende Decken geplant, die durch ein oder zwei Balken abgestützt werden. Und tatsächlich gleicht keine Wohnung der anderen, da die Grundrisse mit den Architekten individuell entwickelt und festgelegt wurden. Die Wände werden in Leichtbauweise ausgeführt, d.h. mit Metallprofilen, die von beiden Seiten zweilagig mit Gipskartonplatten beplankt werden. Im Boden und in den Wänden laufen die vielen Versorgungsleitungen (Strom, Warm- und Kaltwasser, Abwasser, Heizungsvor- und Rücklauf, Lüftung, Fernseh- und Datenkabel). Zusätzlich müssen noch die Leitungen für die Solarthermieanlagen auf den Dächern der Häuser 1 bis 3 berücksichtigt werden.

Dieses Gewirr an Leitungen verbirgt sich später in Wänden und Boden

Wenn man das linke Foto betrachtet wird einem klar, dass eine moderne „Wohnanlage“ nicht im entferntesten mit einem normalen Haus zu vergleichen ist, das vor 20 oder 30 Jahren gebaut wurde.

Die technischen und energetischen Anforderungen sind inzwischen immens hoch und unsere Ansprüche an die Ausgestaltung z.B. ein konsequent schwellenfreier Bau, der in den Wohnungen auf Wunsch barrierefrei weitergeführt wird oder eine zukunftsfähige Multimediaausstattung, sind sehr hoch.

Auf der anderen Seite mussten wir in der Planung und den Gesprächen mit den Bauunternehmen akzeptieren, dass für diesen Standard auch ein entsprechender Preis  hingenommen werden muss. Abgemildert werden die Kosten allerdings dadurch, dass wir selbst unsere „Investoren“ sind und nicht noch die Rendite eines Immobilienunternehmens mitbezahlen müssen.

Jetzt, wo wir sehen, was wir da „eingekauft“ haben, welcher Aufwand in der baulichen Umsetzung getrieben werden muss und wie gut viele Details gelöst sind, fällt es uns auch leichter, die Kosten zu akzeptieren.

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Rohbau im Endspurt – der Innenausbau beginnt

Ein Blick von der Oskar-Alexander-Straße auf die Häuser 2, 3 und 4. Gut zu sehen sind – trotz der Gerüste – die betonfarbenen Laubengänge, die vom zentralen Treppenhaus  zu den Wohnungseingängen führen.

Nun haben die Maurer und Betonbauer von Altus Bau auch die Wände der letzten Wohnung im 3. Obergeschoss im Haus 4 gezogen, den Fahrstuhlschacht fertiggestellt und die Ringanker für das Pultdach gegossen. Zeitgleich wird die Klinkerfassade hochgemauert und verfugt. Nach Abschluss dieser Arbeiten ist der Rohbau fertiggestellt.

Die meisten Fenster sind bereits eingebaut und erhalten nun – da bodentief – eine Absturzsicherung. Wohnung für Wohnung werden zur Zeit die Wände und Fensterausschnitte verputzt und die Trockenbauwände gezogen.

Und da drin soll man wohnen? Das aufwändige Rohrsystem der Lüftungsanlage (rot) verschwindet später komplett im Fussboden und in den Trockenbauwänden.

Seit einigen Wochen wird bereits die Haustechnik aufgebaut. Dazu wurden diverse Kernbohrungen vorgenommen, durch die die Leitungen für Wasser, Abwasser, Strom, Daten, Lüftung und  Solarthermieanlage vom Technikraum im Haus 4 in alle Häuser geführt werden. In den Häusern werden die Leitungen nach oben in alle Wohnungen geführt.

Die Elektriker haben die Löcher für Steckdosen und Schalter gebohrt und Schlitze für die Leitungen gestemmt. Die Heizungs- und Lüftungsbauer verlegen die Rohre und Ansaugelemente für die Lüftungsanlage, die in einem modernen Haus erforderlich ist und beginnen mit dem Einbau der Fussbodenheizungen. Die Installateure bauen zur Zeit die Halterungen für die Sanitärobjekte ein.

In dieser Phase gibt es für Bauleiter und Polier eine Menge zu koordinieren und zu kontrollieren. Wie gut, dass wir auf der Baustelle so einen erfahrenen und routinierten Polier haben. Unsere Mitglieder sind alle schon sehr gespannt darauf, das erste Mal ihre zukünftige Wohnung sehen zu können – aber ein bischen Geduld ist leider noch nötig.

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Wir feiern zur Halbzeit das Richtfest

Der Moment des Richtspruchs von Polier Eberhard Oesterreich in zünftiger Bekleidung. Daneben links  Christian Stephan (Altus Bau) und  Joachim Josenhans (Baugemeinschaft)

Die Hälfte der Bauzeit ist geschafft und die ersten Dächer sind auf den Gebäuden. Damit wurde es Zeit für ein Richtfest, um mit allen zu feiern, die uns bei der Realisierung unseres Wohnprojekt unterstützt hatten und uns bei denen zu bedanken, die seit einem halben Jahr dabei sind, den Bau errichten.

Zu diesem Anlass trafen sich die Mitglieder unserer Baugemeinschaft mit den Mitarbeitern und Vertretern der Stadt Bad Bramstedt, des Architekturbüros Mumm,  der Firma Altus Bau und natürlich den Bauhandwerkern  der verschiedenen Professionen: Bausprengler, Betonbauer, Dachdecker, Eisenflechter, Erdbauer, Elektriker, Kranführer,  Mauerer, Verfuger, Zimmerleute.

Zunächst trug Leonie unser jüngstes Projektmitglied ihren zu unserm Wohnprojekt passenden Richtspruch vor: „Steine und Mörtel bauen das Haus, Nachbarn und Liebe schmücken es aus.“  Danach lobte Bürgermeister Hans-Jürgen Kütbach das Projekt, das die Anforderungen des demographischen Wandels beispielhaft aufnimmt und sich baulich mit der Backsteinfassade gut in das Kurgebiert einfügt.

Geschäftsführer Becker von Altus Bau, erläuterte die baulichen Anforderungen und die in einem solchen Projekt verbauten Mengen an Stein, Eisen, Beton und anderen Materialien. Zum Abschluss erinnerte Joachim Josenhans an die jahrelange konzeptionelle und planerische Vorgeschichte, bis der Auftrag zum Bau gegeben werden konnte und dankte allen, die das Projekt professionell unterstützt haben und bis zum Abschluss weiter unterstützen werden.

Ein großer Schritt und eine große Freude für uns alle, die wir uns ein neues Heim in guter Nachbarschaft aufbauen.

Unser Richtfest fand ein großes Presseecho, das wir hier dokumentiert haben.

Die Freude und der Stolz ist allen Beteiligten anzusehen. Neben den Mitgliedern unserer Initiative und deren Freunde und Familienmitglieder sind dies (v.l.n.r.) Die (jüngeren) Architekten, Bauamtsleiter, Bürgervorsteherin und Bürgermeister, Geschäftsführer, Bauleiter und Polier von Altus Bau und der Architekt Mumm.

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Hagel, Regen, Sturm – aber der Bau geht weiter

Immer wieder ziehen schwarze Wolkenfronten durch. Da ist es gut, dass die ersten beiden Dächer demnächst fertiggestellt sind. Links das fertige Zinkdach auf Haus 2, rechts die Dachdeckerarbeiten auf Haus 1

Trotz widriger – wenn auch apriltypischer – Wetterumstände geht es mit dem Bau gut voran.

Gebaut wird an allen Ecken und Enden. Die Fassade wird mit Verblendern hochgemauert und verfugt. Der Fahrstuhlschacht im Haus 4 ist gegossen und die Treppe im zentralen Treppenhaus bis in das 3. Obergeschoss verlängert. Die Fertigdeckenelemente liegen bereits, um im Anschluss auch in diesem Haus den Fussboden, die Dachterasse und die Laubengänge herstellen zu können. Die Elektriker haben die Kabel für die Deckenauslässe gelegt, die Fensterbauer sind beim Einbau der großformatigen Fensterelemente.

Im Haus 2 ist die Backsteinfassade weitgehend fertiggestellt und nun werden die Fenster eingebaut.

Die Arbeiten an den Dächern gehen voran: ein Dach hat bereits den endgültigen Zinkdachaufbau und die Dachrinnen, am zweiten Dach bringen die Zimmerleute derzeit die Dachschalung an (siehe Foto), am dritten Dach ist der Ringanker betoniert, der die Dachlast verlässlich aufnehmen muss. Bei Haus 4 ist ebenfalls das 2. Obergeschoss fertiggestellt, aber es bekommt noch eine dritte Etage, da wir in diesem Haus das Erdgeschoss für unseren Gemeinschaftsraum, eine Werkstatt, einen Raum für Elektrofahrzeuge und weitere Abstellräume nutzen.

Anfang Mai werden wir beim Richtfest unseren Mitgliedern und geladenen Gästen den Baufortschritt vor Ort zeigen können und uns bei den Bauhandwerkern für die bisher geleistete Arbeit bedanken. Darauf freuen wir uns schon alle.

Dieses Bild zeigt die Komplexität des Bauvorhabens: links vorn der Fahrstuhlschacht und die vorgefertigen Betondeckenplatten; gelb die Träger, auf die die Laubengangelemente aufgelegt werden, bis die Betondecke sie hält; im Hintergrund die Dachgeschosswohnung Haus 3 mit der Schalung der Ringanker zur Dachbefestigung.

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Erstes Dach in Arbeit

Die Staffelgeschosse erhalten ein Pultdach. Als erstes wird das Dach für Haus 2 gebaut. Hier die Zimmerleute beim Aufbau der Holzverschalung, die die Unterkonstruktion  für das Zinkdach bildet.

Die Maurerarbeiten am 2. Obergeschoss sind weitgehend abgeschlossen. Nachdem die Wänder hochgemauert wurden, musste umlaufend ein Ringanker aus Stahlbeton hergestellt werden, um die Lasten des Daches aufzunehmen. Danach konnten die Zimmerleute mit ihrer Arbeit beginnen und errichteten das erste Dach innerhalb von zwei Tagen.

Das Dach überkragt den Laubengang, so dass man auch im oberen Stockwerk trockenen Fußes zur eigenen Wohnung kommt. Auf dem Laubengang sieht man die Pakete mit den Klinkern, um im Anschluss an die Dacharbeiten die Fassade zu mauern.

Mit dem Bau des ersten Daches kommt auch schon das Richtfest in den Blick, welches ausgerichtet werden soll, bevor die Maurer und Betonbauer der Fa. Altus Bau unsere Baustelle verlassen. Unsere Baugemeinschaft wird diese Etappe Anfang Mai mit den Bauhandwerkern und allen anderen, die uns in den letzten Jahres mit Rat und Tat unterstützt hatten, vor Ort feiern.

Danach werden die Fassaden- Putz- und Estricharbeiten das Geschehen bestimmen, parallel zu den nächsten Gewerken, die sich vor allem mit der Gebäudetechnik beschäftigen, die in einem Neubau dieser Größe eine immer wichtigere Rolle spielen, insbesondere Heizung, Lüftung, Sanitär, Stromversorgung, Internet-, Telefon- und TV-Versorgung.

In unserer Gruppe wächst die Spannung und Vorfreude, da nun schon konkret zu sehen ist, wo und wie wir zukünftig wohnen werden.

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