Planungsausschuss akzeptiert Bebauungsplanentwurf

Der Planungsausschuss berät zum virten Mal über unser Wohnprojekt

Der Planungsausschuss beriet im Schloss zum vierten Mal über unser Wohnprojekt

Zum wiederholten Male befasste sich der Planungsausschuss am 17.3.14 mit unserm Wohnprojekt.

Die Städteplaner hatten in Zusammenarbeit mit dem Bauamt, den Landschaftsplanern, den Architekten, den Artenschutzexperten  und uns eine weitere Überarbeitung des Bebauungsplanentwurfs vorgenommen und dem Planungsausschuss vorgestellt. Der Ausschuss nahm den Entwurf mit nur einer Gegenstimme an und machte damit den Weg frei für den nächsten Verfahrensschritt im Bauleitplanverfahren.

Diese Überarbeitung nahm die Einwände aus der frühzeitigen Beteiligung der Träger öffentlicher Belange und der Öffentlichkeit auf  (siehe dazu Beiträge vom Dezember 2013 und Februar 2014 ) und modifizierte – wo erforderlich – die Planung.

So ist nun eine Vorlage entstanden,  in der detailliert Art und Maß der Bebauung, die Lage der Gebäude, die Gliederung in verschiedene Baukörper, die Höhe, die Geschossigkeit, die Anordnung der Staffelgeschosse, die Lage des Keller, die zu erhaltenden Bäume und Grünflächen, die Dach- und Fassadengestaltung, sowie Brandschutz und Artenschutzmaßnahmen beim Abriss des Altgebäudes verbindlich festgelegt ist.

Weiterhin flossen in die Vorlage die Ergebnisse des Umweltberichts ein, in dem die Auswirkungen des Vorhabens auf die Umwelt (Boden, Wasser, Klima, Luft, Pflanzen, Tiere, Landschaft, Mensch, Kultur) geprüft wurden, sowie die Verträglichkeit mit den ganzen Gesetzen und Regelungen (EU, Bund, Land, Kreis, Stadt). Durch umfangreiche Festlegungen gelingt es, so die Fachplaner: “erhebliche Beeinträchtigungen des FFH-Gebiets vollständig zu vermeiden, einen angemessenen Abstand zu den Fließgewässern einzuhalten – vor allem bezüglich des LSG’s – schützenswerte Landschaftselemente in die Planung zu integrieren sowie verbleibende nicht vermeidbare Beeinträchtigungen durch landschaftspflegerische Maßnahmen zu kompensieren“.

Da in der Verwaltungsabstimmung deutlich geworden war, dass parallel zum Bebauungsplan auch eine Änderung des Flächennutzungsplans vorgenommen werden muss, wurde dieses Verfahren ebenfalls beschlossen und eingeleitet.

Damit sind wir in diesem aufwändigen Verfahren einen Schritt weiter und gehen von einem endgültigen Genehmigung Mitte 2014 aus. Danach werden wir dann den Bauantrag für unser Wohnprojekt stellen können.

Ein dornenreicher Weg, der uns seit mehr als zwei Jahren viel Geduld, Durchhaltevermögen und Investitionen abfordert – aber das Projekt ist es sicher wert!

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