Offizielle Einweihung unseres Wohnprojekts „Haus an den Auen“

Einweihungsfeier: im Gemeinschaftsraum sind die Gäste zusammengekommen.
Vorstand und Geschäftsführer J. Josenhans berichtet über den langen Weg und
erfolgreichen Abschluss des Wohnprojekts.

Am Freitag, 26. Januar hatten wir Vertreter des Klinikums, der Stadt und die Städteplaner, unsere Architekten, die Berater in finanziellen und rechtlichen Fragen und die Vertreter des Generalunternehmers wie Mitglieder unseres Genossenschaftsverbandes in den Gemeinschaftsraum eingeladen.

Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns zu bedanken und unser Wohnprojekt als  Ergebnis der gemeinsamen Arbeit der letzten Jahre auf einem Rundgang gezeigt.

Nur im engen Zusammenspiel  von Klinik, Stadt, Behörde, Banken, Architekten und  Baufirma gelang es die mannigfaltigen Anforderungen zu meistern unser Vorhaben umsetzen.

Unsere vier Häuser füllen sich mit Leben und mittlerweile sind alle Bewohner in die 22 Wohnungen eingezogen. Das Gemeinschaftsleben entsteht, und wir merken, dass das gemeinsam erarbeitete bauliche, finanzielle und organisatorische Konzept passt.

Die Aufsichtsratsvorsitzende Angelika Lahrs (links) im Austausch mit Bewohnerin Hanna Werth am Buffet

Unsere nächsten Projekte sind der Abschluss der Außenarbeiten, hierbei sind die Fertigstellung der Versickerungsmulde für das Regenwasser und der Bau des Parkplatzes vor den Gebäuden die nächsten Schritte. Den Bau eines Fahrradhauses für 30 Fahrräder haben wir beauftragt und wollen es nach Erteilung der Baugenehmigung zügig fertigstellen. Leider konnten die Arbeiten witterungsbedingt seit annähernd zwei Monaten nicht weitergeführt werden. Wir hoffen auf besseres Wetter.

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Haus an den Auen – ‚Leben in guter Nachbarschaft‘

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Neue Struktur und neues Logo
Bis zum Ende des Jahres sind wir ein großes Stück vorangekommen und konnten den Bau des Hauses an den Auen mit 22 Wohnungen und Gemeinschaftsbereichen abschließen; witterungsbedingt hat sich die Fertigstellung der Außenanlagen etwas verzögert, wird aber in den nächsten Wochen auch abgeschlossen sein. Die ersten Bewohner sind bereits eingezogen und der Wohnkomplex belebt sich zusehends. Dies erfüllt uns mit Freude und Stolz.

Das neue Jahr bringt in der Projektorganisation einige Veränderung mit sich:

  • Die „Baugemeinschaft anders wohnen – gemeinsam leben GbR“ wird nur noch so lange bestehen, bis Bau und Abrechnung insgesamt abgeschlossen sind, dafür rechnen wir noch einige Zeit. Danach werden wir die Gesellschaft auflösen und bestehende Ansprüche und Verpflichtungen auf die WEG übertragen.
  • Mit der Verwaltung unserer „Wohnungseigentümergemeinschaft Haus an den Auen“ haben wir ab Anfang 2018 die „Haus- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft Bad Bramstedt mbH“  beauftragt.
  • Die Genossenschaft „Haus an den Auen eG“ bezieht ab 1.01.2018 ihren neuen Sitz im Projektbüro unserer Anlage und ändert damit ihre  Adresse. In diesem Zuge haben sich auch die eMail-Adresse und Telefonnummer geändert. Die aktuelle Angaben finden sich im Impressum.

Da die erforderliche rechtliche Struktur mit der eG als Mehrheitsgesellschafter der WEG für Aussenstehende etwas kompliziert ist, firmieren wir nach außen als Haus an den Auen und haben uns für die beiden verbleibenden Gesellschaften ein gemeinsames Logo mit dem Slogan „Haus an den Auen – Leben in guter Nachbarschaft“ gegeben. Dieses Logo hat der Münchener Graphikdesigner Ole Denz mit uns erarbeitet und sehr eingängig gestaltet.

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Jetzt kann die eigene Wohnung bezogen werden

Fritz Bredfeldt, Vorstand der Haus an den
Auen eG  übergibt den Wohnungsschlüssel. Dieter Mundt unterzeichnet
seinen Mietvertrag

Schlüsselübergabe
„Jetzt ist es soweit! Ich freue mich, in meine Wohnung einziehen zu können.“ Fritz Bredfeldt als ein Vorstand der „Haus an den Auen eG“ und Anke Hinrichs hörten diese Worte nicht nur einmal. Die beiden hatten übernommen,  am 30.11.2017 jedem Bewohner die Schlüssel und bei den Mietern den Nutzungsvertrag zu seiner neuen Wohnung auszuhändigen. Um die Wartezeit mit einem kleinen Schnack zu verkürzen, wurde kurzerhand eine Kaffeestube eingerichtet.

Der Traum vom Leben in einer guten nachbarschaftlichen Gemeinschaft und in einem naturnahen Umfeld ist wahr geworden. Doch vorher waren ein langer steiniger Weg und  viele Hürden zu überwinden. Das hat uns 29 Bewohner im Alter von 12 bis 75 Jahre zusammengeschweißt und war nur mit Optimismus und Durchhaltevermögens zu bewerkstelligen.

Im November 2016 startete unser Generalunternehmer die Altus Bau GmbH nach Plänen des Planungsrings Mumm und Partner mit den Arbeiten. Pünktlich nach 13 Monaten Bauzeit konnten wir unser „Haus an den Auen“ von Altus Bau übernehmen.

Die ersten Küchen sind bereits eingebaut  und einige Bewohner bereiten den Umzug noch in diesem Jahr vor. Bis Ende Januar werden alle Bewohner eingezogen sein.

Die Bewohnerterrassen auf der Südseite, der zukünftige Gemüsegarten, die Wege durchs Gelände und die große Gemeinschaftsterrasse sind bereits fertig. Nun muss noch der Parkplatz und Eingangsbereich fertiggestellt werden. Die Mitarbeiter der Firma Rumpf, Garten- und Landschaftsbau, sind mit Hochdruck dabei diese Arbeiten abzuschließen.

Bewohnerinnen und Bewohner „versüßen“ sich die Wartezeit bis zur Unterzeichnung ihres Vertrages und Erhalt des Schlüssels

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„Haus an den Auen“ an die Bewohner übergeben

Vor der Endabnahme noch eine kritische
Begehung der vier Häuser von Dach bis Keller

Pünktlich nach 13 Monaten Bauzeit konnten wir unser „Haus an den Auen“ vom Generalunternehmer Altus Bau GmbH übernehmen. Wegen längerer Schlechtwetterphasen im Winter 2016/2017 hatte sich der Bau erheblich verzögert, aber dies konnten von Altus Bau in einem starken Endspurt wieder aufgeholt werden. Die letzten Wochen waren geprägt durch Endarbeiten aller Gewerke und man hatte kurz vor der Abnahme nicht den Eindruck, dass es klappen könnte, da überall noch sehr viel fehlte und zu tun war.

Nach vorherigen Begehungen der Wohnungen mit den zukünftigen Bewohnern  inspizierten wir nun bei der Gesamtabnahme am 29.11.17 die vier Häuser vom Dach bis zum Keller. Und tatsächlich war alles in gutem Zustand – die verbleibenden Mängel wurden in einer Liste erfasst und werden nachgearbeitet.

Mit der Unterschrift der beiden Geschäftsführer der Baugemeinschaft, Joachim Josenhans und Fritz Bredfeldt und anschließender Aushändigung der Schlüssel wurde dann das „Haus an den Auen“ an unserer Baugemeinschaft übergeben. Am nächsten Tag bekommen alle Bewohner ihre Wohnungsschlüssel, so dass die Küchen eingebaut  und die Umzüge vorbereitet werden können. Einzug wird für die meisten im Januar 2018 sein.

Die Arbeit ist noch nicht vorbei, es folgt noch die Endabrechnung des gesamten Vorhabens mit der anschließenden Auflösung unserer Baugemeinschaft „anders wohnen – gemeinsam leben GbR“, die Aktivierung unserer Genossenschaft, „Haus an den Auen eG“, die die Mietwohnungen verwalten und das Gemeinschaftsleben organisieren wird, sowie das Anlaufen der Wohnungseigentümergesellschaft“WEG Haus an den Auen“,  die mit Hilfe der Haus- und Grundstücksverwaltungsgesellschaft Bad Bramstedt GmBH den laufenden Betrieb gewährleisten wird.

Nach der Übergabe des „Hauses an den Auen“ noch ein Gruppenbild der Hauptakteure in der Bauphase, vorne v.l.n.r: Joachim Josenhans, Fritz Bredfeldt, Dietmar Kraas (Baugemeinschaft), Eberhard Oesterreich (Polier), Uwe Mumm, Gerd Milbradt (Architekt und techn. Berater) hinten: Christian Stephan (Bauleiter), Toralf Techel, Thomas Becker (Geschäftsführer Altus Bau)

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Letzte Etappe: Bau der Aussenanlagen

Wegen der bodentiefen Fenster und Terrassentüren
müssen an allen Ausgängen Rinnen eingebaut
und an die Entwässerung angeschlossen werden.

Nun geht es endlich los mit dem Bau der Zuwegungen, des Parkplatzes, der Terrassen und des Gartens. Den Plan der Aussenanlagen hatten wir schon vor einiger Zeit vorgestellt.

Durch das miserable Wetter und den vielen Regen wurde unsere Garten- und Landschaftsbaufirma mit ihrer letzten Baustelle nicht fertig und so verzögerte sich der Baubeginn auf unserm Grundstücks um einen Monat. Nun hoffen wir auf „offenes Wetter“, so dass die Aussenanlagen noch vor dem Einzug im Januar fertig werden.

Da das Grundstück nach Westen zur Au hin abfällt, wir aber wegen der Barrierefreiheit alle Häuser auf einem Niveau gebaut haben, sind nun große Mengen an  Kies, Sand und Mutterboden anzufahren und einzubringen – denn auch Plätze, Wege und Garten sollen ohne Schwellen und Absätze erreichbar sein. Da das Regenwasser nicht in die Kanalisation oder ein Rückhaltebecken geleitet werden soll, lassen wir eine große Versickerungsmulde im Nordosten unseres Grundstücks bauen.

Zur Modellierung unseres Aussenanlagen sind große Mengen Kies, Sand und Mutterboden zu bewegen; das geht nur mit schwerem Gerät. Blick von der Oskar-Alexander-Straße auf den zukünftigen Parkplatz und Eingangsbereich.

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„Ist noch eine Wohnung frei?“

Barbara Schlaghecke-Josenhans, eines der Gründungsmitglieder,
informiert darüber, dass alle Wohungen belegt sind

Seit unser Bau der Fertigstellung entgegen geht, wird uns diese Frage mindestens 2-3 Mal die Woche gestellt. Interessiert sind nicht nur Bramstedter oder Menschen aus der näheren Umgebung, sondern auch von weiter her. Sie haben über Wohngruppenportale oder durch andere Quellen von unserer Idee des gemeinschaftlichen und sich unterstützenden Konzepts gehört. Die Enttäuschung ist groß,  wenn wir sagen müssen, dass keine Wohnung mehr frei ist und wir  Interessenten nur in eine Warteliste aufnehmen können.

Wir Projektmitglieder  allerdings sind froh, dass seit einiger Zeit alle Wohnungen vergeben sind, da wir keinen Investoren oder großen Kapitalgeber im Rücken haben und das finanzielle Risiko allein von uns selbst getragen werden musste.

So haben wir eine Wohnungsgenossenschaft gegründet, ein Eigenkapital von 15% der Bausumme von unseren Mitgliedern eingesammelt, die dann noch mit weiteren erheblichen Mitgliederdarlehen die Baufinanzierung gesichert haben.

Es zeichnet sich nun ab, dass wir im Januar einziehen können. Darauf freuen wir uns sehr. Wenn allerdings unverhofft eine Wohnung frei wird, sind wir froh die Interessenten auf der Warteliste schnell informieren zu können.

Also wenn Sie Interessiert sind, melden Sie sich per Mail bei uns.

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Erfolgreicher Blower-Door-Test

Blower-Door-Test: im Bild der luftdichte Rahmen (rot) in der Wohnungstür, das Gebläse und die IT-gestützte Messeinrichtung. Links unten der Messingenieur.

Unsere Häuser werden mit einer hohen Energieeffizienz gebaut, um die Umwelt möglichst wenig zu belasten – und natürlich auch, um Heizkosten zu sparen. Dies ist inzwischen auch durch die „Energieeinsparverordnung“ zwingend vorgeschrieben

Die Energieeffizienz wird erreicht durch hochgedämmte Fassaden, Wärmeschutzfenster sowie luftdichte Wohnungen, die über eine kontrollierte Be- und Endlüftung versorgt werden. Die Luftdichtigkeit muss über einen standardisierten Test nach DIN EN 13829 nachgewiesen werden.

Dieser Test wurde nun im Oktober 2017 durchgeführt. Dazu setzte der Prüfingenieur jeweils einen luftdichten Rahmen in die Wohnungseingangstür ein und erzeugte einen Unterdruck in der Wohnung und anschließend einen Überdruck. Die ein- und ausströmende Luft wurde dann genaustens gemessen und protokolliert.

Ergebnis: die Anforderungen der Vorschrift wurden um bis zu 75% unterschritten – also hervorragende Werte. Dies spricht für die sorgfältige Arbeit unseres Generalunternehmers Altus Bau.

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Bau von Terrassen, Wegen und Flächen

Nachdem die Fa. Altus Bau nun die groben Arbeiten an den Gebäuden abgeschlossen hat und der Baukran abgebaut ist, können die Arbeiten an den Aussenanlagen beginnen. Über die gemeinsam mit Fachleuten geplante Gestaltung der Wege und Plätze sowie der Park- und Grünflächen hatten wir bereits im März berichtet.
Die Garten- und Landschaftsbaufirma Rumpf aus Nortorf haben wir mit der Ausführung der Arbeiten beauftragt und sie wird die Arbeiten nun im Oktober und November 2017 ausführen. Um die Details abzusprechen, trafen wir uns am 12.09.17 auf dem Gelände mit dem Bauleiter der Fa. Rumpf und unserm Architekten Mumm: es werden Zuwegungen und Terrassen für die Erdgeschossbewohner angelegt, Aufstellflächen für die Feuerwehr, Wege über das Gelände bis zu den Wanderwegen an der Au, eine große Versickerungsfläche für das Regenwasser, sowie die Einfahrt von der Oskar-Alexander-Straße und die Parkplätze vor dem Haus. Ein weiterer großer Schritt zur Fertigstellung unseres Wohnprojekts. Wir sind sehr gespannt.

Besprechung des Baus der Aussenanlagen vor Ort. Von rechts nach links der Bauleiter der Fa. Rumpf, daneben Barbara Schlaghecke-Josenhans, die mit der ‚AG Außenanlagen‘ die Planung begleitet, sowie Fritz Bredfeldt und Dietmar Kraas aus unserer Gruppe. Beteiligt, aber nicht im Bild Architekt Uwe Mumm

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Erste Besichtigung der zukünftigen Wohnung

Sobald der Estrich in den jeweiligen Wohnungen getrocknet ist, können die zukünftigen Bewohner ihre Wohnung erstmalig in Augenschein nehmen. In Haus 1 bis Haus 3 war es bereits soweit. Trotz kleinerer noch zu veränderter Ausführungsfehler: „die Steckdose ist an der falschen Stelle angebracht“, „die Fensterbank in der Küche hat nicht die richtige Höhe für die Arbeitsplatte“ einhellig Begeisterung: Begeisterung über die neue Bleibe, in der die eigenen Vorstellungen zusammen mit den Architekten umgesetzt werden konnten, die Helligkeit der Räume und den Blick ins Grüne. Gelobt wurde ausserdem die Großzügigkeit der Laubengänge und die Qualität der Ausführung. Unser Generalunternehmer Altus Bau hat ganze Arbeit geleistet.

Sobald die Wände geschlossen, die Fussbodenheizung montiert und der Estrich getrocknet sind, können die Malerarbeiten beginnen: spachteln, schleifen, grundieren, tapezieren, streichen. Dann steht schon der Tischler bereit, um die Türen einzubauen.

Nun beginnen wir uns allmählich mit dem Thema Einzug zu beschäftigen. Auch dies verlangt bei 29 Menschen ein gehöriges Maß an Koordination und Übersicht, da alles mit einem Fahrstuhl und einem Treppenhaus bewältigt werden muss. Da werden Angebote eingeholt, Terminwünsche abgefragt und Pläne erstellt. Zu berücksichtigen ist auch, dass der Termin der Übergabe der Wohnanlage durch den Generalunternehmer noch nicht definitiv feststeht: noch können sich Einzelgewerke verzögern, der Estrich witterungsbedingt nicht schnell genug trocknen oder neue technische Überraschungen auftreten.

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Erste Gerüste werden abgebaut

Anfang Juli konnten die Arbeiten an der Fassade und am Dach abgeschlossen werden. Nachdem die Verfugung fertiggestellt und die Fallrohre für die Entwässerung montiert waren, konnten am Haus 1 bereits die Gerüste abgebaut werden, so dass man nun einen wirklichen Eindruck vom Bau hat. Unsere Meinung: gut gelungen!

Die Gerüste am Haus 1  sind abgebaut und man kann nun die fast fertige Fassade bewundern. Es fehlen nur noch die verglasten Brüstungen an den Balkonen und die Blechabdeckung der Attika.

Also demnächst Einzug? Nein, so weit ist es noch nicht, wir planen den Einzug für Anfang des nächsten Jahres. Derzeit läuft der Innenausbau und die gesamte Haustechnik muss eingebaut werden.

In den Wohnungen gibt es keine tragenden Wände, so dass die Grundrisse weitgehend frei gewählt werden konnten.

Um eine möglichst freie Gestaltung der Grundrisse zu ermöglichen, haben die Architekten keine tragenden Wände, sondern wohnungsüberspannende Decken geplant, die durch ein oder zwei Balken abgestützt werden. Und tatsächlich gleicht keine Wohnung der anderen, da die Grundrisse mit den Architekten individuell entwickelt und festgelegt wurden. Die Wände werden in Leichtbauweise ausgeführt, d.h. mit Metallprofilen, die von beiden Seiten zweilagig mit Gipskartonplatten beplankt werden. Im Boden und in den Wänden laufen die vielen Versorgungsleitungen (Strom, Warm- und Kaltwasser, Abwasser, Heizungsvor- und Rücklauf, Lüftung, Fernseh- und Datenkabel). Zusätzlich müssen noch die Leitungen für die Solarthermieanlagen auf den Dächern der Häuser 1 bis 3 berücksichtigt werden.

Dieses Gewirr an Leitungen verbirgt sich später in Wänden und Boden

Wenn man das linke Foto betrachtet wird einem klar, dass eine moderne „Wohnanlage“ nicht im entferntesten mit einem normalen Haus zu vergleichen ist, das vor 20 oder 30 Jahren gebaut wurde.

Die technischen und energetischen Anforderungen sind inzwischen immens hoch und unsere Ansprüche an die Ausgestaltung z.B. ein konsequent schwellenfreier Bau, der in den Wohnungen auf Wunsch barrierefrei weitergeführt wird oder eine zukunftsfähige Multimediaausstattung, sind sehr hoch.

Auf der anderen Seite mussten wir in der Planung und den Gesprächen mit den Bauunternehmen akzeptieren, dass für diesen Standard auch ein entsprechender Preis  hingenommen werden muss. Abgemildert werden die Kosten allerdings dadurch, dass wir selbst unsere „Investoren“ sind und nicht noch die Rendite eines Immobilienunternehmens mitbezahlen müssen.

Jetzt, wo wir sehen, was wir da „eingekauft“ haben, welcher Aufwand in der baulichen Umsetzung getrieben werden muss und wie gut viele Details gelöst sind, fällt es uns auch leichter, die Kosten zu akzeptieren.

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