Unser bauliches Konzept

In der Vorbereitung auf die Gespräche mit den Architekten haben wir uns Gedanken gemacht über das bauliche Konzept gemacht; hierbei kamen uns die Besuche und Diskussionen mit anderen, bereits realisierten Wohnprojekten sehr zugute. Folgende Anforderungen haben wir formuliert, die auch als Orientierung für die Architektenentwürfe gedient haben.

Bauliches Konzept

  • Der Gebäudekomplex stark gegliedert sein soll bzw. aus mehreren Häusern bestehen.
  • Je nach naturschutzrechtlichen Auflagen sollen die Gebäude(teile) dreigeschossig geplant werden, mindestens aber zwei Geschosse mit Staffelgeschoss.
  • es sollen ca. 20 Wohneinheiten für 1 (Single) bis 5 Bewohner (Familien) errichtet wer-den
  • Ein zentraler Aufzug soll alle Gebäude(teile) barrierefrei zugänglich machen.
  • Eine Kombination von Mietwohnungen (Genossenschaft) und Eigentum (WEG) soll möglich sein.
  • Es soll kostensparend geplant und gebaut werden; über den Standard hinausgehende Wünsche bezüglich der Wohnungsgestaltung sollen möglich sein und separat in Rech-nung gestellt werden können.
  • Für jede Wohnung soll ein abschließbarer Lagerraum vorgesehen werden.

Wohnungsgestaltung

  • Die Wohnungen sollen in Belichtung, Lage und Blick eine ähnliche Attraktivität aufweisen.
  • Sie sollen im Erdgeschoss einen Zugang nach außen, ansonsten einen großzügigen Balkon haben.
  • Die Grundrisse und Größen der Wohnungen sollen flexibel geplant werden und auf die Bedürfnisse der (Erst-)Bewohner abgestimmt werden.
  • Die Wohnungen sollen barrierearm sein, auf Wunsch auch barrierefrei.

Gemeinschaft

  • Die Anordnung bzw. Ausbildung der Gebäude(teile) sowie die Zugänge zu den Wohnungen (z.B. Laubengänge, großzügige Flure/Treppenhäuser) sollen die Kommunikation und die Nachbarschaft fördern
  • an zentraler Stelle soll ein Treffpunkt und Versammlungsraum für die Bewohner vorgesehen werden, der auch für kleinere Veranstaltungen mit Außenstehenden genutzt werden kann (Lesung, Musik, temporäres Cafe).
  • Optional sollen weitere Gemeinschaftseinrichtungen vorgesehen werden wie Sauna, Werkstatt
  • Fitnessraum, Unterkunftsmöglichkeit für Gäste etc.

Umwelt/ Energieversorgung

  • Auf dem Grundstück vorhandene größere Bäume und Gehölze sollen so weit möglich erhalten bleiben.
  • Das Projekt muss die Anforderungen der unteren Naturschutzbehörde erfüllen insb. Abstand zum Böschungshang und Gehölze, Einfügung in die Landschaft.
  • Das Projekt soll als Niedrigenergiehaus unter Verwendung umweltfreundlicher Heizsysteme (Mini-BHKW, Solarthermie) gebaut werden und die Option für eine größere Photovoltaikanlage besitzen (südliche Dachausrichtung, ggf. Pultdach).
  • Es sollen überdachte, abschließbare Fahrradständer vorgesehen werden.

Verschiedene Nutzungen

  • Im Erdgeschoss soll optional zunächst ein Büro/ ein Praxisbereich mit eigenem Eingang eingeplant werden, der in der weiteren Planung ggf. auch als Wohnung(en) genutzt werden kann.
  • ein Gebäude(teil) soll optional für betreutes Wohnen vorgesehen werden, der an die anderen Gebäude(teile) angebunden ist, aber eine gewisse Eigenständigkeit aufweist. Das Konzept wird mit einem sozialen Träger als Kooperationspartner entwickelt.

 (Stand Januar 2013)

 

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